37. Woche schwanger

37. Woche schwanger

… glaube ich zumindest – es stimmt, in der zweiten Schwangerschaft verliert man es aus den Augen, wie weit genau man ist. Beim Babymops konnte ich es auf den Tag genau sagen! 😉 Jedenfalls bin ich ziemlich schwanger! 😄

Ich wäre nicht böse, wenn auch Baby 2 sich entschließen würde, früher zu kommen. Ich kann nicht mehr! Ich bin nur noch müde (obwohl ich eigentlich einigermaßen gut schlafen kann in der Nacht) und kann mich kaum noch rühren. Wenn ich falsch sitze, bekomme ich linksseitig Hüftschmerzen und humpele durch die Gegend, das sieht schlimmer aus als bei meiner Oma damals! Lasse ich die Blase zu „voll“ werden (voll heißt ja nix, wenn der Babykopf da noch zusätzlich drückt), dann bekomme ich solche Schmerzen am Schambein, dass ich kaum noch aufstehen und den Weg zur Toilette schaffen kann.

Aber genug gemeckert! Positiv ist, dass ich nicht mehr ausspucken muss! Ich kann den Speichel wieder schlucken und er ist auch weniger geworden – juhu!

Ich versuche, meine Ansprüche an mich selbst und die Sauberkeit und Ordnung im Haushalt etwas herunterzufahren. Das klappt nicht immer. Letzten Freitag habe ich geputzt und aus einer halben Stunde wurde eine und aus einer wurden am Ende drei – und ich war immer noch nicht fertig. Mich kribbelt es jetzt schon überall, wenn ich daran denke, wie es aussehen wird, wenn ich im Wochenbett bin und nicht kann (und will). Ich werde einfach im Schlafzimmer bleiben und mich nicht ärgern, habe ich beschlossen. 😄

Der Babymops kann gar nicht erwarten, dass sein kleiner Bruder endlich kommt, auch wenn er (besonders abends bei starker Müdigkeit) immer mal wieder weinen muss vor lauter Sorge, wie es wohl werden wird. Ob wir ihn dann nicht mehr lieb haben? Ob keiner mehr mit ihm spielt? Ob ich bald sterbe? Das trifft uns immer mitten ins Herz. 😔

Alles in allem können wir (vor allem ich) eigentlich nicht klagen. Wir freuen uns alle und sind schon gespannt, wie unser Baby wohl sein wird. ❤️

3 Jahre und 10 Monate alt

Der Babymops hat einen ziemlichen Schub gemacht. Es ist wirklich verrückt zu beobachten.

Körperlich hat er sich nochmal ziemlich gestreckt. Bei der U8 letzte Woche wurden für ihn 109cm gemessen und 18kg gewogen! Trotzdem trägt er größtenteils noch 104, da er es auch überhaupt nicht mag, wenn Oberteile und Hosen zu lang an den Händen oder Füßen sind.

Noch immer trägt er am liebsten feste „Arbeiterhosen“ (er ist ja auch immer am Malochen 😉) und hat so seine Lieblingsoberteile – die variieren aber nach Tagesform. Toll findet er auch die Socken, die ich ihm aus der Not heraus bei Tchibo mitgenommen habe: ein Set mit Leopardenmuster in rosa und grau! 😄

Mittlerweile greift der Babymops auch etwas öfter als „nie“ zu Papier, Stiften und Schere und bastelt oder malt für uns. Tatsächlich hat er gestern den ersten Kopffüßler seines Lebens gemalt! 😄 Einen Riesenfußroboter…

Leider bekommt der Babymops im Moment nicht mehr so gerne vorgelesen, das vermisse ich (dabei kann ich es endlich wieder, da mein Speichelfluss weniger wird und ich den Speichel endlich wieder schlucken kann – yeah!). Dafür guckt er gerne seine Serien, na toll. Hoch im Kurs stehen eigentlich nur zwei, nämlich „Paw Patrol“ und seit neuestem „Blaze und die Monster-Maschinen“. Diese Sendung beschäftigt ihn dann immer sehr und wir sprechen viel darüber oder er spielt das Gesehene nach – wir schauen immer mit ihm zusammen.

Der Babymops erkennt mittlerweile etwa das halbe Alphabet an Buchstaben. Zahlen sind noch immer weniger seines als Sprache, aber wir haben das Spiel „Zahlen-Dino“ für uns entdeckt: das ist wirklich zu empfehlen! Eine Art Memory-Spiel mit Zahlen und Mengen von 1 bis 10. Er liebt auch noch immer das Spiel „Da ist der Wurm drin“ (auch super cool!) und wird von uns UNO junior zu Weihnachten bekommen, damit wir ihn noch mehr zu Gesellschaftsspielen kriegen. Das lieben der Papa und ich nämlich beide! 😊

Seltsam ist es, dass der Babymops seit neuestem Ekel vor unserem Atem und unserem Speichel hat. Keine Sorge – wir stinken nicht. 😉 Unsere Erklärung ist eher, dass in der Kita viel darauf geachtet wird, dass Kinder nicht Becher oder Besteck tauschen, und eben auch erklärt wird, warum. Jedenfalls ist das Essen kontaminiert, wenn wir es mit unserer Gabel berühren, und aus einem Becher trinken geht auch gar nicht! Das Wasser „stinkt“ dann nach uns. 😄

Apropos Kindergarten: er fühlt sich auch weiterhin wohl, obwohl es jetzt anders ist als vor ein paar Wochen. Aktuell gibt es kein offenes Konzept, sondern die Kinder sind in ihren Stammgruppen. Ich glaube, der Babymops vermisst zwar den Bewegungsraum und das unbegrenzte Rausgehen (nun müssen sich die drei Gruppen irgendwie die Zeit auf dem kleinen Gelände teilen), aber er genießt es auch, dass seine beiden Lieblingsfachkräfte, die schönerweise auch zu seiner Stammgruppe gehören, die ganze Zeit um ihn sind.

Der Babymops spricht sehr viel von seinem kleinen Bruder und kann es kaum erwarten, dass er endlich geboren wird. Wir freuen uns schon uns sind gespannt, wie er so als großer Bruder sein wird!

Was mich ärgert

Ich bin in einer Gruppe bei WhatsApp, mit der die Teilnahme am Schwangerschaftsyoga organisiert wird. Heute schrieb eine der Frauen, sie müsse heute doch absagen, da sie keinen Babysitter für ihr Kind hätte… dazu muss ich sagen: mal wieder schrieb das heute eine der Frauen! Auch ich habe das schon geschrieben.

Und ganz ehrlich: das macht mich richtig sauer!

Ich möchte mal wissen, wie oft in irgendwelchen Organisationsgruppen vom Fußballclub oder ähnlichem, nur mit Männern, dieser Satz geschrieben wird. Meine Vermutung: die Häufigkeit tendiert gegen null.

Ich möchte euch meine Situation mit meinem Mann schildern und denke, dass es vielen Frauen so oder so ähnlich geht.

Wenn ich mal einen Termin habe, zu dem der Babymops nicht mit kann, trage ich dick und fett in unseren gemeinsamen digitalen Kalender ein: „Termin XY – aufs Kind aufpassen!!“. Am besten drei Wochen vorher angekündigt und mit mehrfacher Erinnerung.

Das oben erwähnte Yoga ist immer montags und mittwochs. Das ist bei mir auch so ein Herumgeeiere – warum? Tja: montags hat der Papa um 18 Uhr das Training seiner Fußball-Damenmannschaft. Und mittwochs hat der Opa auch seinen Sport, der Papa müsste von 17 bis 19:30 Uhr den Babymops übernehmen und er kann nicht immer garantieren, dass er sich mit seiner Arbeit diese Zeit nehmen kann. Ergo verzichte ich häufig.

Der Papa macht Termine in der Regel, ohne sie vorher mit mir abzustimmen. Fußballtraining jeden Montag? Na klar, verlieren wir kein Wort drüber. Spontan um 18 Uhr für zwei Stunden Nachhilfe geben? Ja… den Hundespaziergang kriegt man schon organisiert – Mutti schleppt sich schon noch mit Kind und Hund eine Runde um den Block oder der Opa macht es, nachdem ich ihn gefragt habe. Abendliche Termine von der Arbeit? Muss ja sein – ist ja Arbeit!

Wieso ist das so? Wieso wird einfach davon ausgegangen (von meinem Mann hier als Beispiel, aber auch von vielen, vielen anderen Vätern – egal, ob die Frau berufstätig, Zuhause, schwanger, erschöpft oder sonst was ist), dass die Mutter schon da sein wird, um sich um das Kind zu kümmern?

Das letzte Mal, das ich etwas für mich getan habe, war eine Massage vor ein paar Wochen. Da habe ich den Babymops an meinen Vater organisiert, mit aus der Kita abholen und Mittagessen. Die Vorstandssitzungen des Sportvereins besuche ich nicht zu meinem eigenen Spaß – und da bespaßt der Papa das Kind, aber zum „Einschläfern“ muss dann doch wieder ich herhalten. Das heißt, wenn ich nach einer nervtötenden Sitzung nach Hause komme, habe ich dann keine Zeit für mich oder wir Zeit für uns – nein, dann muss das Kind ins Bett gebracht werden.

Wie vielen Frauen geht es noch so, frage ich mich? Dass alles, was das Kind betrifft, jede Entscheidung oder auch nur das Herrichten der Brotbox, „ihr Bereich“ ist?

Versteht mich nicht falsch – mein Mann ist ein toller Vater und ein toller Ehemann. Er nimmt sich schon viel Zeit für ihn und mich, soweit er das mit der Arbeit schafft, er tobt und kabbelt, er liest und kuschelt. Aber ich bin im Augenblick einfach wahnsinnig erschöpft und habe nicht das Gefühl, für das, was ich trotzdem leiste, von ihm wertgeschätzt zu werden. Obwohl er gemerkt hat, während es mir am Anfang der Schwangerschaft so schlecht ging, dass ohne mich nichts läuft. Ich kaufe ein, ich koche, ich halte das Haus sauber und ordentlich, ich organisiere Termine für den Babymops, ich behalte den Überblick über familiäre Verpflichtungen, ich kümmere mich um alles, was die Kita angeht, vom Bringen übers Abholen zum Achten auf Termine, ich kümmere mich um die Wäsche – und gerade drehe ich mich dabei im Kreis, weil ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.

Klar bin ich ja eh Zuhause, das Kind ist in der Kita und mein Mann muss arbeiten – aber der Großteil dessen war genauso „meine Aufgabe“, als ich noch gearbeitet habe. Ab und an hat er die Spülmaschine ausgeräumt, die Wäsche aufgehängt oder eingekauft. Allerdings so, dass ich es dann doch lieber selbst gemacht habe. 😉

Um wieder auf den Kern des Ganzen zu kommen: in welchem Jahrhundert leben wir, dass diese „Rollenaufteilung“, egal wie modern und wenig klassisch man auch ansonsten sein Leben als Eltern oder Paar lebt, noch immer so verfestigt ist?!

Ich wünsche mir, dass es irgendwann anders werden wird. (Und vor allem wünsche ich mir wieder ein wenig mehr Energie, sodass ich nicht mehr kurz davor stehe, trotz Mittagsschlaf vor Erschöpfung zu heulen 😄)

Vielleicht mag ja der oder die ein oder andere mal von sich selbst berichten – das würde mich sehr interessieren!

3 Jahre und 9 Monate alt

3 Jahre und 9 Monate alt

Passend zum „3,9-jährigen“ hatte ich heute das erste Elterngespräch in der Kita vom Babymops. Und was soll ich sagen? Er macht sich gut. 😉 Der Babymops ist beliebt bei Kindern und Erwachsenen, in allen Bereichen normal und bei der Sprache, dem Interesse an der Welt und seiner Allgemeinbildung sogar auffallend gut entwickelt. 🙂 Da freut sich natürlich das Elternherz! Es war eine sehr positive Grundstimmung im Gespräch und unser Gefühl, dass der Babymops sich dort wohl fühlt und gut zurechtfindet, hat sich bestätigt. Er braucht noch die Rückversicherung, dass immer eine erwachsene Person in seiner Nähe ist, aber er ist jetzt ja auch nach seiner langen Corona-Pause gerade mal sechs Wochen da.

Der Babymops entdeckt seinen Körper momentan ganz neu – „Guck mal, Mama, ich will dir was zeigen!“. Und dann zeigt er, wie er von Treppen springt, hüpft wie ein Frosch, auf einem Bein zu hüpfen versucht oder Breakdance ähnliche Bewegungen auf dem Boden ausführt. 😄 Auch beim Kinderturnen hat er (endlich!) richtig Spaß.

Interessen und Lieblingsaktivitäten sind weiterhin Fahrzeuge und Werkeln. Er nimmt einfach alles auseinander – gib dem Babymops einen Schraubendreher und zehn Minuten später hast du alles in Einzelteilen! 😄

Gestern hat er mal beim Opa gemalt. Das war ganz interessant zu sehen. Er malt so, wie er ist (schwierig zu verstehen, aber irgendwie nicht anders zu beschreiben): sachlich. Gerade Striche, geometrische Formen (zumindest versucht er es). Aber keine Fantasiewesen, Personen oder Situationsbilder. 😄

Überhaupt ist er sehr rational – fantasielos wäre zu hart, da er ja durchaus Rollenspiele spielt, in denen er Bauer oder Bauarbeiter ist und ein Projekt hat, bei dem er uns auch eine Aufgabe zuteilt. Aber mit so Dingen wie dem Weihnachtsmann oder der Schnullerfee (in seinem Fall die „Batta-Fee“) braucht man ihm eigentlich nicht zu kommen. Kann er nicht sehen – glaubt er nicht. Und wenn wir es ihm dann noch für seinen Geschmack nicht schlüssig genug erklären, glaubt er erst recht, dass es Unfug ist. 🤷🏻‍♀️😄

Insgesamt sind wir mehr als zufrieden mit dem Babymops. Er hat auch den Umzug wirklich gut überstanden und ihm gefällt es im neuen Haus richtig gut. Er ist stolz wie Bolle auf sein „lila Zimmer“ (es hat eine dunkle lilafarbene Wand) und muss es allen gleich als Erstes zeigen. 🙂 Auch auf seinen kleinen Bruder freut er sich sehr, gibt dem Bauch Küsschen, erzählt allen den Namen und stellt immer wieder interessierte Nachfragen.

Am Samstag fahren wir (wenn Corona nicht dazwischenkommt…) nach Rügen und freuen uns schon sehr!

Beim Ohrenarzt – er hat fast bis zum Schluss ganz toll und konzentriert mitgemacht. Er hört gut, manchmal mehr als er soll. 😉
Der Garten ist noch eine Baustelle und ein Paradies für den Babymops und seine Freunde!
Drachen steigen lassen! 😊

31. Woche schwanger

Noch zehn Wochen bis zum errechneten Termin!

Mir geht es ganz gut – es ist noch immer das Problem mit dem übermäßigen Speichelfluss und ich habe (insbesondere am Abend) Sodbrennen. Mittlerweile weiß ich aber, was ich essen muss und was nicht, um es nicht zu viel werden zu lassen. Absolute No-Gos am Abend sind Gurke, Paprika und scharfe Sachen, wohingegen mittlerweile manche süße Sachen wieder gehen.

Wir sind vor zwei Wochen umgezogen und das baldige zweite Kinderzimmer steht noch voll. Die Erfahrung mit dem Babymops, der etwas früher kam, hat uns gelehrt, zeitnah alles fertig zu machen. 😉 Natürlich wird auch Baby Zwei bei uns im Bett schlafen und anfangs nicht viel brauchen, aber wir möchten eine Kommode zum Wickeln und für Kleidung sowie ein Regal für Spielsachen im ersten Lebensjahr hinstellen, außerdem kommt noch ein kleiner Teppich in eine Ecke, um das Ganze gemütlicher zu gestalten.

In den Tagen des Umzugs hatte ich abends immer wahnsinnig Rückenschmerzen im Steiß – Stress und zu viel getan… mittlerweile geht es wieder; aber ich bin einfach echt schlapp und brauche lange, um vom Kreislauf her wieder in die Gänge zu kommen. Mein Eisenwert ist nicht gerade toll und mein Eisenspeicher extrem tief. Daher habe ich drei Eiseninfusionen bekommen, da die Eisenpräparate nichts gebracht und dazu noch furchtbaren Durchfall verursacht haben! Am Montag muss ich zur Blutentnahme (macht netterweise alles mein Hausarzt, der nun direkt gegenüber liegt) und es wird gecheckt, ob die Infusionen wenigstens etwas gebracht haben. Wenn nicht – muss ich wohl damit leben, keine Ahnung!

Was mich aktuell umtreibt ist der Gedanke ans Stillen. Der Babymops braucht es momentan wieder arg viel zum Einschlafen (mittags und abends), morgens nach dem Aufwachen mittlerweile wieder sehr lange und häufig auch einmal am frühen Morgen, um wieder einzuschlafen – davon waren wir eigentlich komplett weg. Nun mag ich ihn aber auch nicht abstillen, weil ich selbst diese kuscheligen Momente genieße und das Gefühl habe, bei allem, was gerade ist (Umzug, Kindergarten, bald das Baby), braucht er es noch.

Doch was ist, wenn ich wieder wunde Brustwarzen bekomme und es höllisch weh tut? Was ist, wenn der Babymops es nicht akzeptiert, dass das Baby die Brust wirklich braucht und er halt „eigentlich“ nicht?

Vielleicht hat ja die ein oder andere hier dazu eine Erfahrung anzubieten – ich würde mich freuen!

3 Jahre und 8 Monate alt

3 Jahre und 8 Monate alt

Die positive Nachricht vorne weg: dem Babymops gefällt der Kindergarten nach zehn Tagen wieder so gut, dass er heute gesagt hat, das Schönste an seinem Tag sei der Kindergartenbesuch gewesen. 😊 Er geht nur etwas mehr als drei Stunden täglich hin, das reicht aber momentan noch gut aus, um ihn ziemlich zu schlauchen. Morgens schaffen wir es kaum mal vor zehn vor neun ihn zu bringen, mittags holt meist der Opa ihn gegen zehn nach zwölf nach dem Mittagskreis ab. Die ersten Tage gab es sehr traurige Abschiede. Mittlerweile weint er nicht mehr beim Bringen (toi toi toi, dass das so bleibt!) und freut sich, dass er morgens schon draußen spielen darf. Er hängt sehr an seiner Lieblingserzieherin „Giesi“, aber das ist in dem Alter und nach der langen Zeit ohne Kindergarten meiner Meinung nach völlig in Ordnung. Außerdem spielt er häufig mit den Lütten von nebenan, die ja auch wieder in die Kita gehen. Nachmittags braucht er eigentlich immer noch ein Schläfchen und wenig Action, sonst ist ihm alles zu viel. Leider kommt er mit Nickerchen abends schlecht ins Bett – keine Ahnung, wie es „richtig“ zu machen ist, wenn man die Wahl hat zwischen guter Laune und dafür um halb elf abends schlafen oder abends schlechter Laune und dafür um halb acht spätestens Sendepause!

Der Urlaub mit meiner Schwiegerfamilie war wirklich sehr schön! Der Babymops war stolz wie Bolle auf seine neuen Wanderschuhe und ist zwei Mal etwa sieben Kilometer gewandert, was ich echt stark finde! Wir haben einige Sachen unternommen, waren auf Almen, mit einem Traktor fahren, auf einer Burg… dem Babymops hat es sichtlich gefallen.

Schlimm sind die Attacken des Babymops‘, wenn er müde ist und dann irgendetwas gegen seinen Willen geschieht. Da schleudert er dann auch mal seine Kindermöbel oder spuckt auf den Boden. 😳 Die Uroma meinte völlig entsetzt, als wir das erzählt haben: „Ja aber… was macht ihr denn da? Meint ihr nicht, da hilft dann mal ein kräftiger Klaps auf den Hintern?!“ Ähm… nee. Danke für den Tipp. 😂 Am besten hilft es tatsächlich, ruhig zu bleiben, sich zum Trösten anzubieten und ihn ansonsten in Ruhe zu lassen. Auch wenn es schwer fällt.

Noch immer entstellt der Babymops seine schöne Sprechfähigkeit, indem er seine kleine Cousine oder den Lütten imitiert. Ich werde noch verrückt! 😄

Der Babymops hat körperlich einen richtigen Schuss gemacht und passt nun wirklich nicht mehr in die 98. Mit weinendem Auge sortiere ich die Kleidung aus und kaufe fleißig neue bei Mamikreisel und Jako-o. 😉 Allerdings ist es nicht so einfach, es dem Babymops recht zu machen, was Kleidung angeht.

Ganz aufregend ist, dass unser Umzug ins neue Haus bald ansteht. Bis Ende September müssen wir raus aus der Wohnung sein! Ich glaube, der Papa ist mit seinen Nerven jetzt auch am Ende. 😉 Der Babymops freut sich schon auf sein Zimmer mit der lila Wand (die Farbe hat er sich selbst ausgesucht). Ich bin gespannt, wie es sich dann äußern wird, dass sich ja dann einiges ändert…

27. Woche schwanger

Puh, wie die Zeit vergeht! Im Moment ist es so viel – unser Haus ist fast fertig, in zwei Wochen wollen wir umziehen, der Babymops treibt uns an unsere Grenzen und ich bin einfach nicht hundertprozentig einsatzbereit.

Versteht mich mixt falsch: ich genieße diese Schwangerschaft tausend Mal mehr als die erste! Ich bin wieder Zuhause und die Hyperemesis gravidarum habe ich deutlich besser überstanden und war früher wieder auf dem Damm als letztes Mal. Auch die Mehrbelastung durch den Babymops finde ich (meistens) gut auszuhalten. Trotzdem habe ich mehr Zipperlein als in der ersten Schwangerschaft.

Noch immer habe ich den übermäßigen Speichelfluss, sodass ich etwas zum Hineinspucken brauche, wo ich gehe und stehe: wahlweise ein Mulltuch, ein Gefäß wie ein kleiner Eimer oder ein Waschbecken. Das nervt und ist einfach eklig!

Außerdem ist mein Bauch deutlich größer als letztes Mal – beschwerlich! Ich weiß nicht, wie Frauen es aushalten, die schon im vierten Monat riesige Bäuche haben!

Auch meine Gelenke zicken häufiger, besonders die Hüfte. Trete ich einmal falsch auf, kann ich mich tagelang nur bewegen wie eine Neunzigjährige! Das tut teilweise echt saumäßig weh.

Mein Eisenwert wird trotz der blöden Eisentabletten nicht besser. Nun hat die Hebamme mir Kräuterblut verordnet. Pfui Teufel! Das schmeckt genauso, wie der zweite Teil des Namens vermuten lässt! 😄 Entsprechend dem schlechten Eisenwert bin ich häufig schlapp und müde.

Aber ich habe auch Positives zu vermelden! Zum einen: meine Haare werden nicht mehr fettig. 😄 Das ist der Hammer. Zum anderen kann ich endlich wieder kochen, mit richtigem Appetit essen und habe wieder ein normales Hungergefühl! Es ist nicht mehr ein: flau – flau – flau – schlecht vor Hunger, jetzt schnell was essen, sonst musst du kotzen! Sondern ich halte wieder „normal lange“ ohne Essen aus und merke rechtzeitig, wann ich Hunger habe. 👍🏻

In wenigen Tagen bin ich schon im letzten Trimester angekommen! Übermorgen kommt unser Monatsbericht über den Babymops. Ich hoffe, ihr lest fleißig mit. 😊

3 Jahre und 7 Monate alt

Nun ist der Babymops also schon drei Jahre und sieben Monate alt! Man kann also eher in Richtung vier Jahre aufrunden, als zu drei Jahren abzurunden. 😉

Momentan beschäftigt ihn sein kommendes Geschwisterkind sehr. Immer mal wieder, aber mindestens ein Mal täglich, stellt er Fragen oder streut irgendwelche Bemerkungen und Kommentare ein. Er scheint sich aber zu freuen und erzählt immer wieder, was er dem Baby zum Spielen überlassen möchte. Wir sind also eigentlich positiv gestimmt!

Mittlerweile nuckelt er nur noch ganz wenig zum Einschlafen – es scheint reine Gewohnheit zu sein. Er akzeptiert es aber auch (meistens) gut, wenn ich möchte, dass er abdockt, da meine Brüste mittlerweile durch die Schwangerschaft doch sehr empfindlich sind!

Bald soll der Babymops dann auch wieder in den Kindergarten gehen. Er ist nicht ganz so freudig gestimmt, aber es wird schon gut gehen… notfalls bin ich ja Zuhause und kann ihn jederzeit abholen.

Richtig nervig ist es, dass er seine Sprache momentan so entstellt! Spricht absichtlich Konsonanten falsch aus, spricht Wörter in Babysprache, verwendet Halbsätze usw. Das macht mich WAHNSINNIG!!! Eigentlich heißt es ja, wenn man ein Mal etwas dazu gesagt hat, solle man es möglichst ignorieren, da die Kinder es sonst noch interessanter finden – aber ich kann das nicht! Ich bin eh so ein „Sprach-Nazi“ und achte darauf sehr penibel bei meinen Mitmenschen (was meinen Mann wiederum wahnsinnig macht 😄). Und da der Babymops eigentlich so toll sprechen kann (wenn auch manchmal sehr verwaschen, wenn er schnell seine Gedanken loswerden möchte), stört es mich ganz gewaltig!

Ansonsten ist der Babymops aber für ein dreijähriges Kind wirklich vernünftig und ein richtig lieber Knopf! Er frönt seinen Leidenschaften der Fahrzeuge (ob echt oder als Spielzeug) und des Werkelns und des Fahrradfahrens. Er kann sich lange auf etwas konzentrieren und auch gut alleine beschäftigen. Außer der Papa ist in der Nähe! 😄

Interessant ist der Spleen, nur lange Kleidung anziehen zu wollen, da ja „echte Arbeiter“ auch immer lange Kleider tragen. 😉 Darüber wurde schon so manche Träne bei einem Wutanfall vergossen, wenn wir wollten, dass er ein T-Shirt anzieht. Seit wenigen Tagen (es ist ja aktuell wieder bullig heiß) wird er etwas lockerer. Allerdings entwickelt er gerade seine Körperscham vor Leuten, die er nicht gut kennt – da möchte er auf jeden Fall angezogen sein! Und das beim größten Nudisten, der mir je untergekommen ist! 😉

Wenn er müde ist, kann der Babymops eine richtige Mimose sein (gerade hier neben mir, während ich den Text schreibe 😄). Er braucht ganz genaue Ansagen, sonst kriegt er die Krise, wenn wir eine schöne Aktion beenden, und beschimpft uns oder wirft mit Spielzeugen – ätzend! Fliegende Spielsachen nehmen wir weg. Wenn er uns beschimpft, gibt es am nächsten Tag das, weshalb er austickt (z.B. Fernsehen), nicht. Es ist nicht so einfach! 😄

Nächste Woche fahren wir mit meiner Schwiegerfamilie nach Österreich – ich bin schon sehr gespannt… Spannend wird auch, wie der Babymops es verkraftet, dass er und ich einen Tag vorher mit dem Zug losfahren und eine Nacht bei einer Freundin in München übernachten, um nicht so lange Autofahren zu müssen. Er ist nämlich gerade sehr anhänglich, das „Rudel“ muss immer beisammen sein und am allerbesten Zuhause! Ich werde berichten…

Geschlechterrollen

Gestern habe ich einen Artikel über einen Negativ-Preis gelesen, der Produkten oder Firmen für sexualisiertes bzw. nach Geschlechterrollenklischees eingeteiltes Spielzeug verliehen wird. Unter diesem Artikel (er wurde mir bei Facebook angezeigt) standen zum großen Teil Kommentare wie „First World Problems“ oder „Darüber mache ich mir gar keine Gedanken, ist doch süß“. Die wenigsten fanden diesen Preis sinnvoll und verstanden, worum es eigentlich ging.

Natürlich – in Gebieten, in denen man ums nackte Überleben kämpft, wird sich niemand darüber Gedanken machen, ob Kleidung oder Spielzeug die Kinder in Geschlechterrollenklischees pressen. Doch je besser es einem geht, desto eher kann man eben die scheinbar „kleinen“ Probleme anpacken!

Nun bin ich niemand, die in der relativen Anonymität der sozialen Netzwerke ihre Meinung kund tut, doch beschäftigt mich das Thema gedanklich sehr. Ich gebe zu: vor meinem Studium der Kindheitspädagogik habe ich auch zu denen gehört, die Genderkonformität ziemlich überflüssig und es „nicht so schlimm“ finden, wenn dauernd und überall nur die männliche Form benutzt wird oder Mädchen in die Kategorie „süß“ gedrängt werden. Und auch heute fühle ich mich noch immer angesprochen, wenn nur „Zuschauer“ begrüßt werden. Aber ich bin deutlich sensibilisiert und versuche, bei allen Texten, die ich schreibe (egal, ob öffentlich oder im privaten Kontext), und in meiner täglichen Sprache besonders unserem Kind gegenüber auf Genderkonformität zu achten.

So kriege ich das kalte Kotzen, wenn ich bei namhaften und eigentlich modernen Firmen wie beispielsweise Jako-o Kleidung bestellen will und selbst beim Aussuchen einer schlichten Hose dazu gezwungen werde, nach Junge oder Mädchen einzuteilen. In erster Linie ist der kleine Mensch nun man ein Kind, finde ich. Ich verbitte mir auch Sätze wie „Du bist doch ein großer Junge!“ oder „Du heulst ja wie ein Mädchen“. So etwas würde dem Papa und mir niemals über die Lippen kommen und wir versuchen, auch unsere Familien in dieser Hinsicht zu sensibilisieren.

Unser Babymops hat sehr lange sich selbst nicht als Junge oder Mädchen benannt und von sich und auch anderen Kindern immer nur als „Kind“ gesprochen, da auch wir nie allein aufgrund der Optik (lange Haare, blaue oder pinke Kleidung) andere, fremde Kinder kategorisiert haben – woher sollen wir es auch genauer wissen? In die Anmeldung für den Kindergarten haben wir geschrieben, dass der Babymops sich noch nicht als Junge oder Mädchen benennt und wir ihn auch nicht drängen – es war uns wichtig, dass er sich frei entfalten kann, gerade in Hinblick auf Transgender etc.

Mittlerweile ist er mit dreieinhalb Jahren in einem Alter, in dem er nun aufgrund der anstehenden sozial-emotionalen Entwicklung von sich aus anfängt zu kategorisieren und sich ein klareres Bild von Geschlechterrollen macht – und ich hoffe, wir haben ihn angemessen und ohne ihn in widerlich überholte Klischees zu drängen in den letzten Jahren auf das Leben in einer Welt vorbereitet, in der Mädchen rosa tragen und sanft und lieb hausfrauliche Tätigkeiten nachspielen sollen, während Jungen in robuster, blauer Kleidung mit Fahrzeugen hantieren und stark sein müssen.

Im Kindergartenalter teilen die Kinder Jungen/Männer und Mädchen/Frauen natürlicherweise nach optischen Merkmalen ein. So gehen die meisten bei langen Haaren davon aus, dass die vor ihnen stehende Person weiblich ist. Diese natürliche Entwicklung kann man nicht unterbinden, egal wie „genderkonform“ man auch erzieht – der Babymops liebt lila, hatte selbst lange Zeit lange Haare und trägt gerne Nagellack an den Fußnägeln, doch trotzdem möchte er seiner kleinen Cousine eigentlich nicht so gerne einen Trecker zum Geburtstag schenken (wobei er ihn vielleicht auch am liebsten nur selbst hätte 😉) und hielt einen Zwerg auf einer Märchenzeichnung für ein Mädchen, weil er „lange Haare hat“.

Ich bin froh, dass wir in einer Zeit leben, in der Gender immer mehr zu einem Thema wird. In der geschlechtsneutrale Formulierungen gefunden werden oder eben beide Geschlechter angesprochen werden. In der über Vergewaltigungen, sexualisierte Gewalt und Frauenquoten diskutiert wird.

Es mag sein, dass wir mit dem Klimawandel drängendere Probleme haben – aber es würde die Welt schon ein Stück besser und lebenswerter machen, wenn kleine Kinder nicht unbewusst oder bewusst in überholte Rollen gedrängt würden und sich einfach frei entwickeln könnten.

Wer weiß schon, ob nicht eines Tages jemand die zündende Idee zur Weltrettung hat, der oder die eben im Kindergarten nicht vom Raufen zum Basteltisch oder vom Spiel mit Puppen in die Bauecke gedrängt wurde – sondern sich einfach nach seinen oder ihren Interessen frei entfalten konnte?

Nun war ich gerade fertig mit Schreiben, als ich in mein Mail-Postfach geschaut habe – und dabei ist mir folgendes Foto ins Auge gesprungen:

Ein Outdoor-Abenteuer-Paket ist zu gewinnen. Und wer illustriert das Ganze? Vater und (gehen wir mal ganz frei davon aus) Sohn, die gemütlich am lodernden Lagerfeuer sitzen. Nennt mich piefig, aber das stößt mir sauer auf! Warum nicht Mutter und Sohn? Oder – um Gemecker ganz zu vermeiden – einfach männlich und weiblich sowohl erwachsen als auch als Kind?

Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, als gleichgeschlechtliches Paar Kinder zu haben – wo wird man da berücksichtigt? Gewöhnt man sich daran?

3 Jahre und 6 Monate alt

3 Jahre und 6 Monate alt

Mein toller großer Babymops! (Langsam braucht er einen anderen Spitznamen 😄)

Er hat in den letzten Wochen so enorme Entwicklungen in seiner Selbstständigkeit gemacht. Ich war heute zum Beispiel ganz beeindruckt, als er ganz alleine die Zahnbürste und Zahnpasta geholt und vorbereitet und sich dann die Zähne geputzt hat. Er zieht sich plötzlich alleine die Schuhe an und aus. Er kann sich alleine anziehen und fast alles alleine ausziehen (beim Herausziehen der Arme aus dem Ärmel benötigt er noch Hilfe und bei wenig Geduld auch mit den Socken). Er hat gelernt, wie man Druck- und Schiebeknöpfe an Hosen öffnet und schließt. Er kann sich selbst Getränke einschenken und die Flaschen danach auch schließen.

Nicht falsch verstehen – er ist immer noch der größte Faulpelz, den es gibt, und wenn es geht, lässt er sich am liebsten rundherum verwöhnen, was das Anziehen usw. angeht. Aber wenn er einen Plan hat, zieht er es auch ohne Hilfe durch. 😄

Dass der Babymops so toll Fahrrad fahren kann, habe ich ja letzten Monat bereits erwähnt. Das ist wirklich beeindruckend! Ganz sicher und wenig wackelig, mit sehr viel Balance selbst dann, wenn ich denke: gleich fällt er hin! Und er hält gewissenhaft an jeder Straße und hält nach Autos Ausschau.

Sein Steckenpferd war ja immer schon die Sprache, das ist bis heute so. Er glänzt mit einem enormen Wortschatz und Begriffen, über die ich immer wieder nur staunen kann. Vorgelesen bekommen liebt er und schöpft daraus natürlich viel Wissen. Außerdem antworten wir auf seine Fragen teilweise auch mit Worten, die man bei anderen Kindern wohl nicht verwenden würde, sodass er mit seinem Talent, Worte und Wissen zu verknüpfen, uns durch all diese Faktoren immer wieder beeindrucken kann.

Zahlen und Zählen hingegen sind so gar nicht sein Fall. Langsam tasten wir uns heran, mit kleinen Spielchen und Aufgaben, und merken, dass es besser wird. Allerdings ist es auch bemerkenswert, wie dämlich er sich stellt, wenn der Babymops keinen Bock auf etwas hat! Er kann sich beim Memory alles gut merken und locker 24 Teile puzzeln – aber wenn er nicht will, macht er dicht und tut so, als wüsste er gar nicht, was er tun soll (was mich dann wiederum zur Weißglut treibt: ich weiß, wer niemals mit ihm Hausaufgaben machen darf 😂).

In den letzten Tagen schneidet und malt er auch vermehrt, aber mehr frei.

Ich werde in den nächsten Tagen mal versuchen, mit ihm zu basteln. Ich habe mir nämlich vorgenommen, jeden Tag eine kleine „Kita-Aktion“ mit ihm zu machen. Merkspiele, Zählspiele, Memory, Puzzles, Basteln… ihn einfach mal etwas aus seiner Komfortzone locken, seine Konzentration fordern und ihm zeigen, dass auch andere Dinge außer Fahrzeuge Spaß bereiten können! 😄

Draußen ist der Babymops am liebsten bei meinem Onkel, werkelt mit ihm an Treckern oder Autos, schraubt, räumt Sachen hin und her und quasselt ihn voll. Es ist total süß, de beiden zu beobachten!

Insgesamt ist es gerade einfach total schön mit dem Babymops, auch weil es mir wieder recht gut geht und wir wieder mehr Zeit miteinander haben. Gestern waren wir beim Arzt und haben per Ultraschall das Baby angeschaut. Der Babymops war ganz interessiert, hat gefragt, ob das Baby denn im Bauch nackig ist, und gewinkt, als das Baby auch „gewinkt“, also den Arm bewegt hat. Es war wirklich rührend! 😍