9 Wochen alt

9 Wochen alt

Ui, nun hat unsere kleine Maus schon zwei Lebensmonate hinter sich! Das Glückskind ist schon ganz wach und aktiv und interagiert mit uns, insbesondere der Babymops wird häufig sehr breit angelächelt. ❤️

Das Glückskind liegt teilweise fünfzehn Minuten völlig entspannt und interessiert unter seinem Spielebogen und schaut sich die hängenden Teile an. Besonders angetan haben es ihm ein rotes Ding mit weißen Punkten, das rascheln kann, der Spiegel und ein „Activity-Elefant“, den ich zusätzlich angehängt habe. Das war damals beim Babymops nicht möglich, der ließ sich ja nur äußerst ungern ablegen und in einem Raum allein lassen. Mit dem Glückskind kann ich mich auch mal nebenan fertig machen oder mich mit dem Babymops befassen, einfach klasse! Wobei es sicherlich auch daran liegt, dass ich selbst entspannter bin und nicht ganz so sehr Schwierigkeiten damit habe, den Kleinen nicht ausschließlich am Körper zu haben!

Die Nächte sind wirklich gut, da können wir nicht klagen. Seine unruhige Phase von halb neun bis halb zwölf ist ziemlich abgeklungen und, wenn überhaupt, eher vorverlegt, sodass er meist gegen zehn fest schläft. Wir haben Nächte, in denen das Glückskind fünf, sechs Stunden durchschläft. In anderen Nächten meldet er sich alle zwei bis drei Stunden. Aber das ist ja auch in Ordnung.

Wir haben mittlerweile immer häufiger trockene Windeln beim Wickeln. Kacki geht sehr zuverlässig ins Töpfchen (auch wenn es viel Geduld braucht und er manchmal fünf bis zehn Minuten über dem Topf hängt, bis es dann mal los geht 😄). Das Glückskind fordert das Abhalten auch echt ein, indem er sich zusammenkrampft und wegdrückt. Einfach irre!

Er ist sehr agil, bewegt viel die Beinchen, versucht, gezielt zu greifen, und wirft sich mit so viel Schwung zur Seite, dass man manchmal das Gefühl hat, gleich dreht er sich um! Auf dem Bauch zu liegen üben wir fleißig jeden Tag, aber es ist noch nicht seine favorisierte Position. 😉

Wir versuchen, jeden Tag nach draußen zu gehen (allein schon wegen des Babymops‘), das klappt nicht immer. Das Glückskind schläft super gerne und sehr zuverlässig im Tuch. Einen Kinderwagen haben wir gar nicht. Wenn das Wetter wieder besser wird, möchte ich für unseren Fahrradanhänger eine Baby-Hängematte kaufen, damit wir dann auch Touren machen können.

Das Glückskind ist ein sehr entspanntes und freundliches Baby! Trotzdem muss ich feststellen, dass es anstrengend ist, zwei Kinder mit so unterschiedlichen Bedürfnissen den ganzen Tag zu betüdeln (obwohl der Babymops sehr viel Rücksicht nimmt und sich auch gut selbst zu beschäftigen weiß) und „nebenbei“ den Haushalt in Ordnung zu halten, einzukaufen, zu kochen und dann noch irgendwie Zeit für jedes Kind und vielleicht sogar mal sich selbst zu finden (haha…). Allein das Fertigmachen von uns dreien morgens dauert ewig: mit Still-, Schlaf- und Wickelpausen, Zähneputzen mit einer Hand, da auf der anderen Seite das Baby im Arm ist, Wutanfällen vom Babymops, weil er sich nicht ohne Hilfe anziehen will… einkaufen zu gehen wird zur Tagesaufgabe. 😉 Und der Papa hilft sogar zwischendurch mal, indem er beispielsweise vor dem Rausgehen eines der Kinder anzieht. Trotzdem dauert es ewig.

Nichtsdestotrotz habe ich das Gefühl, beiden Kindern gerecht werden zu können (wenn auch nicht mir oder unserer Beziehung, aber wer kennt‘s nicht?). Vor allem haben wir Glück, dass der Babymops (noch) keine Eifersucht zeigt und seinen kleinen Bruder einfach abgöttisch liebt. Da muss man ihn schon mal eher bremsen, ihn nicht nonstop abzuknutschen. 😄

Ich bin schon ganz gespannt auf die nächsten Wochen!

4 Jahre und 1 Monat alt

Der Babymops ist nun schon zwei Monate großer Bruder! Er hatte in den ersten Wochen natürlich Schwierigkeiten, mit der veränderten Situation umzugehen, was er aber nicht dem Glückskind, sondern eher uns gegenüber gezeigt hat. Zu seinem Bruder ist er einfach zuckersüß!

Mittlerweile zieht der Babymops sich alleine an (jedenfalls bei guter Laune 😉), kann sich alleine ums Zähneputzen kümmern (wir putzen natürlich nach) und beschäftigt sich ganz toll selbstständig.

Er genießt den Schnee. Wir waren im Harz und dann kam ja auch bei uns bombastisch viel herunter. Der Papa und er haben sich an einem Iglu versucht, mit dem Opa hat er einen Schneemann gebaut, auf den Spaziergängen hackt er gefrorene Pfützen kaputt und wird mit dem Schlitten gezogen. Allerdings ist er ziemlich mimosig, was Kälte angeht, sodass er regelmäßig heult, wenn ihm seine Hände zu kalt sind. 😄

Wir leben so in den Tag hinein, eine grobe Struktur wird durch das gemeinsame Frühstück, das Kochen und warme Mittagessen zwischen zwölf und eins sowie das gemeinsame Rausgehen am Nachmittag und das Abendessen gegen sechs gebildet. Vormittags gehen wir zwei bis drei Mal in der Woche einkaufen. Manchmal besucht er den Opa. In den Kindergarten geht der Babymops aktuell natürlich nicht, da ja nur Notbetreuung stattfindet. Sobald wieder geöffnet ist, soll er aber wieder hingehen. Zum Einen braucht das Glückskind auch mal exklusiv Zeit, in der ich mich nur mit ihm befasse. Er macht zwar alles super mit, aber saugt Zuwendung, die nur an ihn gerichtet ist, auf wie ein Schwamm – da Los der Zweitgeborenen! Zum anderen braucht der Babymops auch die Struktur und den Kontakt zu anderen Personen außer uns. Manchmal fällt ihm schon sehr die Decke auf den Kopf…

Fernsehen ist momentan sehr wichtig für ihn, am liebsten würde er den ganzen Tag schauen. Seine Lieblingssendungen sind „Paw Patrol“ und „Grizzy und die Lemminge“. Das Maximum liegt normalerweise bei etwa einer halben Stunde, in letzter Zeit kommt es ab und an sogar mal zu einer Dreiviertelstunde. Dann bin ich gerade am Wickeln und die nächste Folge geht los oder was auch immer. Wenigstens macht der Babymops mittlerweile häufiger auch mal ohne Gemecker aus! Ein Trost. 😉

Ein großer Streitpunkt ist der Ton, den der Babymops uns gegenüber anschlägt. Er schnauzt uns teilweise an, das ist echt übel. Wir sprechen in etwa 95% aller Fälle freundlich mit ihm – aber er spiegelt selbstverständlich die 5% wider, bei denen uns mal die Hutschnur platzt. 😄 Und er hört auch immer genau die Worte, die er nicht hören soll. Ich gebe zu, ich fluche zu viel – und der Babymops auch. Aber es ist ein bisschen lustig, daher habe ich Schwierigkeiten, ernst zu bleiben! Diese Schwierigkeiten habe ich auch, wenn er anfängt, die Lieder von seiner Lieblings-CD von Cro nachzusingen. 😄 Er ist wirklich talentiert, was Gesang und Sprache angeht. Das hat er nicht vom Papa! 😄

4 Jahre alt!

4 Jahre alt!

Happy Birthday, mein Babymops! Nun bist du schon soooo groß! Du bist ein stolzer großer Bruder und kannst schon so viel!

Motorik: Der Babymops liebt es, zu toben und zu turnen. Seit neuestem tanzt er immer ab, wenn er in seinem Zimmer die CD mit Cros erstem Album aufdreht. 😉 Er kann Purzelbäume und auf einem Bein hüpfen. Mit Vorliebe macht er Kamikaze-Aktionen wie von der dritten Treppenstufe zu springen, aber bis jetzt hat er sich noch nie wirklich weh getan, sondern hat ein so gutes Körpergefühl, dass er seine Fähigkeiten gut einschätzen kann. Er malt in letzter Zeit auch häufiger und macht fummelige Arbeiten mit viel Fingerspitzengefühl.

Selbstständigkeit/Lebenspraxis: Seit kurzem schafft es der Babymops, sich selbst an- und auszuziehen. Wir müssen daneben sitzen (wenn nicht, lenkt er sich selbst dauernd an, indem er sich Bücher anguckt oder Ähnliches), aber er ist dazu in der Lage, alles selbst zu tun. Das ist insbesondere angesichts der Tatsache schön, da wir ja nun das Glückskind häufig auf dem Arm haben und nicht mehr nur die Hände für den Großen frei haben. Trocken ist er ja schon länger. Was leider noch nicht gut klappt, ist das Bescheidgeben, wenn er nachts muss. Zu 95% kann er nachts einhalten, bloß neulich hatten wir einen „Unfall“. Der Babymops hilft gerne beim Kochen und kann gut mit scharfen Messern umgehen. Essen kann er weitgehend ohne Kleckern.

Apropos Essen: er ist nicht wirklich mäkelig, nur äußerst skeptisch, was Neues angeht. Am liebsten isst er Pfannkuchen, Pommes, Schnitzel, Knäckebrot, Nudeln ohne Soße, Bulgur, Müsli, Gurke und Apfelchips. Trinken tut er leider viel zu wenig. Am meisten geht rein, wenn wir einen Schuss Saft ins Wasser mischen.

In die Kita geht der Babymops eigentlich gerne, bloß war er dort nicht mehr seit Anfang Dezember. Zuerst durfte er frei machen, da wir uns erst an die neue Situation mit dem kleinen Bruder gewöhnen wollten, dann kam der Appell, seine Kinder Zuhause zu behalten. Ich glaube, seit er letztes Jahr im Februar angefangen hat, war er noch ne länger als sieben Wochen am Stück in der Kita. (Fünf Wochen bis Mitte März, sieben Wochen von Mitte August bis zu unserem Urlaub Mitte Oktober, aber mit Unterbrechungen aufgrund von Krankheit, sieben Wochen von Ende Oktober bis Anfang Dezember, ebenfalls mit krankheitsbedingten Pausen). Schade, denn es tut ihm gut! Zwar ist er oft aufgrund von Müdigkeit nach der Kita grantig, aber es macht ihm Spaß, und der Austausch und Kontakt mit anderem tut ihm gut. Er ist nämlich leider ein kleiner Klugscheißer und Rechthaber, was sich verstärkt, wenn er vorrangig mit den immer gleichen Erwachsenen zusammen ist.

Kognition (passen zum Klugscheißen 😄): Der Babymops begreift schnell Zusammenhänge, hat eine unglaubliche Merkfähigkeit und eine erstaunliche Lösungskompetenz. Außerdem hört er immer genau das, was er nicht hören soll. 😉 Er spielt mit Zahlen und Mengen und kann sich, da er alle Zahlen zwischen 0 und 9 kennt, erschließen, wie die Zahlen in den Zehnerbereichen bis zur 99 heißen. Er kennt alle Buchstaben in groß, manche auch in klein, und kann ganze Wörter buchstabieren, wenn er sie sieht. So hat er neulich alle Buchstaben hintereinander aufgezählt, die er auf meinem Schlafshirt mit dem Aufdruck „SLEEPING IS AN ART“ gesehen hat.

Sprache: Ist und bleibt sein Steckenpferd! Ich beobachte aber seit längerem, dass er sich mit dem Laut „sch“ schwer tut. So verwendet er hierfür immer noch das scharf „s“, sagt also zum Beispiel „Sssal“ statt Schal. Wenn er aufgeregt ist, ist seine Aussprache recht verwaschen. Der Papa meint, ich übertreibe, aber wäre er ein Kind in meiner Kita-Gruppe, würde ich den Eltern raten, gut zu beobachten und ggf. Logopädie in Anspruch zu nehmen. Ich habe auf jeden Fall ein Ohr darauf! Ein wenig Zeit hat er von der Entwicklung her noch, das „sch“ zu lernen.

Sozial-emotionale Entwicklung: Der Babymops ist aktuell zu uns ziemlich giftig, was wir auf die Veränderung im Familienleben zurückführen. Wir sind natürlich froh, dass es sich nicht in Wut gegenüber dem Glückskind entlädt, sondern uns Erwachsenen gegenüber, aber schön ist trotzdem etwas anderes, wenn man dauernd provoziert, gehauen und wegen Kleinkram angeschrien wird – und nein, das machen wir mit ihm nicht. 😉 Er kann auch wahnsinnig lieb sein, er ist hilfsbereit, empathisch und an anderen interessiert. Seine Frustrationstoleranz hat sich verbessert, er probiert nun vieles erst mal alleine. Wir hoffen, dass sich sein Verhalten wieder verändern wird, wenn er sich mehr an seinen kleinen Bruder gewöhnt hat und (hoffentlich) bald wieder in die Kita gehen kann.

Interessen: Fahrzeuge, Werkzeuge, Toben. Grob zusammengefasst. 😄 Er liebt Gesellschaftsspiele und Lesen, kuschelt gerne mit mir und kabbelt gerne mit dem Papa und ist gerne draußen.

Wir wünschen uns für den Babymops ein tolles nächstes Lebensjahr!

4 Wochen alt

4 Wochen alt

Das Glückskind ist nun schon fast einen Monat alt und schon so viel wacher. Es ist einfach der Wahnsinn, wie rasant sich Säuglinge in den ersten Monaten entwickeln – man kann ihnen tatsächlich dabei zusehen!

Gestern hatte er die U3. Er wiegt nun schon 5100 Gramm und ist 59 Zentimeter lang.

Das Stillen klappt so wunderbar! Wir können sogar in der Trage stillen und die Milch läuft und läuft.

Wir halten ihn bei jedem Wickeln und bei Bedarf ab, wenn wir merken, dass er muss. Seit zwei Wochen ist keine Kacki mehr in die Windel gegangen! Das Glückskind fordert das Abhalten regelrecht ein.

Die Nächte sind auch gut. Er hat eine Wach- und Quengelphase meist zwischen 20 und 23 Uhr, mal früher, mal später, aber meist immer so um die drei Stunden. Da ist er dann meckerig, weil er pinkeln muss oder nur nuckeln will, aber wenn Milch kommt, wird er tierisch sauer und krampft sich zusammen. Schnuller nimmt er nicht, sondern würgt ihn aus. Das finde ich per se gut, aber in solchen Momenten natürlich ärgerlich. Ein Geheimrezept gibt es leider auch nicht. Mal schläft er dann beim Stillen ein, mal beim Schuckeln mit mir im Bett, mal beim Herumtragen mit dem Papa.

Wenn er dann erst mal schläft, hat er häufig Schlafphasen von drei bis fünf Stunden! Häufig wacht er so gegen halb drei oder halb fünf auf und morgens meist gegen sieben. Dann wird oft auch der Babymops wach und wir können in den Tag starten.

Tagsüber schläft das Glückskind viel, ist aber, wenn er wach ist, nun schon so aufgeweckt, dass er auch mal unter dem Spielebogen liegt und sich kurze Zeit dort beschäftigen und umsehen kann. Lichter faszinieren ihn sehr – auf dem Wickeltisch liebt er es, die Spiegelung der Lichterkette zu beobachten.

Der Babymops knutscht und knuddelt seinen kleinen Bruder mit Vorliebe ab, macht für ihn die Spieluhr an und „passt auf“, wenn ich kurz ins Badezimmer gehe. Ständig sagt er mir, wie gut ich ihn auf die Welt gebracht habe. Das ist mal ein Lob, oder? 😉

Insgesamt ist es wirklich sehr entspannt und harmonisch – viel mehr, als ich es mit zweitem Kind erwartet hätte! Natürlich ist es eine Erleichterung, dass der Opa den Babymops vormittags meist ein paar Stunden übernimmt (von beiden gewünscht 😄) und das Glückskind ein entspanntes Baby ist. Trotzdem: es ist einfach schön!

1 Woche alt

Das Glückskind ist nun schon eine Woche alt und es läuft wirklich gut.

Gestern waren wir zur U2 bei der Kinderärztin und er ja schon über 100 Gramm an Gewicht zugelegt! Auch ansonsten ist alles tipptopp in Ordnung. Nun müssen wir noch einen Termin zum Hörscreening vereinbaren – das ist wirklich der einzige Nachteil an der ambulanten Entbindung, dass man nicht das Rundum-Sorglos-Versorgungspaket bekommt, was Ärzte angeht, sondern noch zu Terminen rennen muss…

Das nehme ich aber gerne in Kauf für mein gemütliches Bett und die Tatsache, dass der Papa da ist, um das Glückskind (gerade nachts) zum Beispiel zum Wickeln zu übernehmen.

Das Stillen läuft gut. Wir haben es mit rechts probiert (in dieser Brust habe ich ja ein Implantat, da sie aus irgendwelchen Gründen in der Pubertät nicht gewachsen ist), aber das Glückskind hat die Seite erst am dritten Tag überhaupt genommen und dann auch nur widerwillig. Zudem ist das Problem, dass ich durch die fast vollständige Taubheit in dieser Brust nicht merke, ob er gut angelegt ist – daher hatte ich nach drei Mal stillen eine wunde Brustwarze. Übers Wochenende habe ich sie verheilen lassen und bis jetzt hat das Glückskind die Brust nicht mehr nehmen wollen. Heute muss er aber mal, denn sie ist durch den Milcheinschuss schon ganz gespannt. Wenigstens ein Mal ein wenig Milch abtrinken muss er.

Das Glückskind ist zum großen Teil sehr friedlich, was meiner Meinung nach auch daran liegt, dass wir ihn so erfolgreich abhalten. Pipi macht er viel in die Windel, aber auch da kommt fast immer was, wenn wir ihn abhalten, und Kacki macht er ausschließlich, wenn die Windel ab ist. So wie sein großer Bruder damals, nur dass wir bei ihm in den ersten Lebenswochen noch nichts vom Abhalten wussten und er sich immer im Liegen gequält hat, um groß zu machen. Der Babymops hatte jedenfalls deutlich mehr mit Bauchweh zu kämpfen. Schade eigentlich, dass das Wissen uns Abhalten nicht viel verbreiteter ist!

Das Glückskind schläft natürlich noch sehr viel (besonders tagsüber sehr gut 😄), hat aber auch schon kurze Wachphasen, die schon deutlich länger gehen als beim Babymops damals, wenn ich mich richtig erinnere.

Insgesamt ist es wirklich super schön! Die Zahl an Besuchern hat ein angenehmes Maß und dank Corona nimmt das Glückskind auch niemand ungebeten auf den Arm – hat also doch etwas Gutes. 😉

Schlaflos

Oh je! Die letzten beiden Nächte waren gar nicht gut (wenigstens lässt sich der Babymops nicht aus der Ruhe bringen).

Das Glückskind hat Bauchweh, möchte viel stillen und kann nicht unterscheiden, wenn der Bauch voll oder leer ist oder schmerzt. Wir befinden uns in einem Teufelskreis aus Stillen, Weinen, Suchen der Brust, Windel voll machen usw. Da er vor Bauchweh dann ab und an wie aus dem Nichts wie eine kleine Sirene aufheult, sind wir zwei jetzt ins Kinderzimmer vom Babymops ausgewandert, damit vielleicht alle besser schlafen können.

Im Schlafzimmer mit dem Familienbett ist es noch dazu trotz ausgeschalteter Heizung und abendlichem Lüften tierisch aufgeheizt – kein Wunder mit zwei Erwachsenen, zwei Kindern und dem Hund im Körbchen/am Fußende! Und alle abgesehen von mir sind per se schon kleine Heizöfen. 😉

Das Glückskind hat sich vorhin hoffentlich entleert für die Nacht und liegt nun gestillt und hoffentlich zufrieden neben mir. Falls nicht: es sind ja nur noch vier Stunden, bis der Babymops für die Kita aufsteht! 😊

Er ist da!

Er ist da!

Pünktlich zu unserem fünften Hochzeitstag ist heute unser zweites Kind geboren! 😊 Unser Glückskind kam um 11:28 Uhr auf die Welt.

Nachdem sich der Muttermund erst äußerst schleppend öffnete, ging es dann plötzlich alles innerhalb von einer Stunde und der kleine Bär war da!

Seine Maße sind: 53cm, 3720g und 34cm Kopfumfang. Dank des kleinen Kopfes bin ich nur minimal in der Scheide gerissen und benötigte gerade mal drei Presswehen, bis er da war.

Wir sind überglücklich! Heute um halb sechs waren wir schließlich Zuhause und der Babymops hat sich wahnsinnig gefreut. Er sagt die ganze Zeit, wie sehr er seinen kleinen Bruder liebt, möchte ihn streicheln und küssen und auf dem Schoß haben. ❤️

Mir geht es total gut – um ehrlich zu sein (so bekloppt es klingt), besser als die letzten Wochen vor der Geburt! 😄 Trotzdem möchte ich mich dieses Mal mehr schonen als nach der ersten Geburt. Gut, dass wir den Opa haben und der Papa sich mit der Selbstständigkeit seine Arbeitszeiten weitgehend selbst einteilen kann!

Ich bin so gespannt auf die nächste Zeit!

3 Jahre und 11 Monate alt

Noch ein Monat – dann wird der Babymops vier Jahre alt! Mein großer, großer Bär. ❤️

In den letzten Wochen hat sich auch wieder so viel getan. Nicht nur, dass er körperlich einen Schuss gemacht hat (ich muss viele Sachen in 104 aussortieren, das fällt mir immer so schwer!), er interessiert sich auch plötzlich für Zahlen und Mengen – juchee! 😄

So kann er die Zahlen bis 16 aufsagen, Mengen bis sechs ohne Zählen erkennen und fast alle Zahlen zwischen 0 und 10 erkennen. Das ist echt witzig, es kam auf einmal, nachdem ich im Elterngespräch noch angesprochen hatte, dass er in diesem Bereich völlig desinteressiert ist – am nächsten Tag: bumm! Da fing er plötzlich an. 😄

Auch sein Sprachgefühl ist enorm. Der Babymops erkennt viele Buchstaben und hört heraus, mit welchem Buchstaben/Laut Worte anfangen. In Gesprächen mit ihm ist momentan jeder zweite Satz „[Wort XY] fängt mit einem [entsprechender Buchstabe] an!“. Gestern hat er sogar die ersten drei Buchstaben des Namens seiner kleinen Cousine gesagt. Da habe ich auch gestaunt! Laut Erinnerung meiner Schwester konnte ich mit vier lesen – ich bin gespannt, wann es beim Babymops so weit ist! Das Interesse ist auf jeden Fall da.

Im Kindergarten fühlt sich der Babymops noch immer wohl. Er erzählt viel, bastelt jetzt sogar ab und zu (yeah!) und spielt laut eigener Aussage mit vielen Kindern. Ich bin einfach erleichtert, dass es ihm gut gefällt, und froh, dass er nur seine drei bis vier Stunden am Tag geht – dann ist nämlich sein Limit erreicht. Am Ende der Woche ist auch immer deutlich zu spüren, dass er reif fürs Wochenende ist! Freitag ist meist der einzige Tag, an dem er einen Mittagsschlaf braucht.

Großes Thema sind natürlich die Adventszeit und Adventskalender. Ihm bereitet es riesige Freude, jeden Morgen die Zahlen zu suchen und Päckchen, Beutelchen und Türchen zu öffnen.

Und noch etwas Wichtiges hat sich ereignet: es hat sich „ausgebattat“. Der Babymops nuckelt nicht mehr zum Einschlafen an der Brust. Er braucht es noch, die Brust zu umfassen und sich beim Einschlafen an sie zu kuscheln, aber das für mich am Ende sehr unangenehme Nuckeln entfällt. Die „Battafee“ hat ihm einen Forsttraktor von „Bruder“ gebracht, das hatte er vor ein paar Monaten mit seinem Papa ausgemacht.

…warten…

Heute ist vielleicht ein Tag!

Der Babymops durfte Zuhause bleiben, weil er erkältet ist und die beiden letzten Nächte die Hölle waren (besonders für uns Großen – der Zwerg war morgens laut eigener Aussage immer gut erholt! 😄).

Gegen elf kam dann die kleine Maus meiner Schwester mit dem Opa vorbei – sie durfte heute tagesmutterfrei machen und die beiden haben gespielt.

Ich bin gegen zwölf einkaufen gefahren. Nach dem Mittagessen sind wir zu einem kleinen Kumpel vom Babymops gegangen und da, um kurz vor drei…

Wir standen draußen, haben uns unterhalten und den Kindern beim Spielen zugesehen, und Zack! Da ist mir die Fruchtblase gesprungen!

Ich konnte es erst überhaupt nicht einordnen (beim Babymops wurde sie im Kreißsaal direkt vor den Presswehen aufgestochen), aber der Gang auf die Toilette hat es bestätigt.

Ich wurde dann vom Papa abgelöst und bin nach Hause gegangen, mich frisch machen und umziehen.

Um vier kamen die beiden nach Hause, der Papa hat einen Telefontermin gemacht und ich habe mit dem Babymops eine Kinderserie geschaut.

Später sind wir in sein Zimmer gegangen und haben alle zusammen gespielt. Dabei kamen die Wehen alle fünf Minuten und es kam immer wieder Fruchtwasser.

Gegen halb sieben kam mein Vater vom Hundespaziergang wieder, der Papa hat noch etwas gegessen und wir sind losgefahren, weil die Wehen alle drei, vier Minuten kamen.

Ich musste sie veratmen und mein Becken bewegen, um sie auszuhalten.

Und hier im Krankenhaus?

Der Muttermund war einen Zentimeter geöffnet. Toll.

Wehen? Alle zehn Minuten…

Und laut Ultraschall liegt das Propperbaby bei 3600 Gramm. 😄

Nach CTG, Ultraschall, Legen der Infusionsnadel, Blutentnahme und Corona-Abstrich liege ich nun auf Station (wenigstens bin ich alleine im Zimmer), warte auf Wehen, die noch immer in großen Abständen kommen, sowie auf meine Antibiose wegen des Blasensprungs, und hoffe sehr, dass dem Baby und mir eine Einleitung erspart bleibt. No merci!

Drückt die Daumen!

37. Woche schwanger

37. Woche schwanger

… glaube ich zumindest – es stimmt, in der zweiten Schwangerschaft verliert man es aus den Augen, wie weit genau man ist. Beim Babymops konnte ich es auf den Tag genau sagen! 😉 Jedenfalls bin ich ziemlich schwanger! 😄

Ich wäre nicht böse, wenn auch Baby 2 sich entschließen würde, früher zu kommen. Ich kann nicht mehr! Ich bin nur noch müde (obwohl ich eigentlich einigermaßen gut schlafen kann in der Nacht) und kann mich kaum noch rühren. Wenn ich falsch sitze, bekomme ich linksseitig Hüftschmerzen und humpele durch die Gegend, das sieht schlimmer aus als bei meiner Oma damals! Lasse ich die Blase zu „voll“ werden (voll heißt ja nix, wenn der Babykopf da noch zusätzlich drückt), dann bekomme ich solche Schmerzen am Schambein, dass ich kaum noch aufstehen und den Weg zur Toilette schaffen kann.

Aber genug gemeckert! Positiv ist, dass ich nicht mehr ausspucken muss! Ich kann den Speichel wieder schlucken und er ist auch weniger geworden – juhu!

Ich versuche, meine Ansprüche an mich selbst und die Sauberkeit und Ordnung im Haushalt etwas herunterzufahren. Das klappt nicht immer. Letzten Freitag habe ich geputzt und aus einer halben Stunde wurde eine und aus einer wurden am Ende drei – und ich war immer noch nicht fertig. Mich kribbelt es jetzt schon überall, wenn ich daran denke, wie es aussehen wird, wenn ich im Wochenbett bin und nicht kann (und will). Ich werde einfach im Schlafzimmer bleiben und mich nicht ärgern, habe ich beschlossen. 😄

Der Babymops kann gar nicht erwarten, dass sein kleiner Bruder endlich kommt, auch wenn er (besonders abends bei starker Müdigkeit) immer mal wieder weinen muss vor lauter Sorge, wie es wohl werden wird. Ob wir ihn dann nicht mehr lieb haben? Ob keiner mehr mit ihm spielt? Ob ich bald sterbe? Das trifft uns immer mitten ins Herz. 😔

Alles in allem können wir (vor allem ich) eigentlich nicht klagen. Wir freuen uns alle und sind schon gespannt, wie unser Baby wohl sein wird. ❤️