26 Wochen alt #halbesjahr

Das Glückskind entwickelt sich unglaublich schnell. Ich kann nichts mehr tun, während er wach und nicht im Tuch ist, weil er die ganze Zeit Mist macht. 😅

Nicht nur, dass er nun krabbelt wie ein Profi – nein, er zieht sich auch an ALLEM in den Stand hoch, lässt dann aber auch ganz oft hochmotiviert los und kippt zur Seite oder nach hinten. Zudem kniet er gerne und versucht auch zu sitzen. Dabei stützt er sich aber meist mit einer Hand noch ab.

Das Glückskind ist sehr zufrieden, seit er so mobil ist.

Auch der Schlaf ist noch immer gut, wenn er auch oft recht früh wach ist. Aber nichts im Vergleich zu anderen Babys in unserer Bekanntschaft!

Das Glückskind ist momentan sehr anhänglich. Er weint fast jedes Mal los, wenn man den Raum verlässt. Das gefällt ihm überhaupt nicht.

Über seinen großen Bruder freut sich das Glückskind am allermeisten! Es ist echt goldig. Allerdings wird der Babymops langsam eifersüchtig, weil wir uns aufgrund der Mobilität nun ständig mit seinem kleinen Bruder befassen müssen, wenn er wach ist. Da ist es wirklich gut, dass er wieder zur Kita gehen kann, so ist er wenigstens ein paar Stunden des Tages gut beschäftigt.

Der große Bruder fotografiert so gerne. 😜

Insgesamt sind wir sehr glücklich mit unserem kleinen Zuckerbären. 😊

4 Jahre und 5 Monate alt

Der Babymops geht wieder in den Kindergarten. Der Weg dorthin am ersten Tag war schwierig, er hatte so gar keine Lust und war sehr unsicher, aber anschließend war er guter Dinge und freut sich jeden Tag auf den Kindergarten. 😊

Es tut sich einiges im Köpfchen beim Babymops. Er traut sich nun auch mal, alleine zu einem Freund zu gehen. Außerdem schlägt er von sich aus vor, mal zu basteln oder Ähnliches zu tun! Verrückte Welt. 😂 Er hat sich sogar getraut, alleine zum Kinderturnen zu gehen.

Er hat nun draußen einen Kletterturm und liebt ihn! Außerdem hat er eigenständiges Schaukeln gelernt und freut sich, es jeden Tag zu tun.

Insgesamt ist er meist (außer bei Müdigkeit) fröhlich und freundlich! Wir sind sehr stolz auf ihn!

22 Wochen alt

Da müssen sie leider alle durch: Zahnen!

Der arme kleine Bär leidet total. Manchmal weiß er gar nicht, wohin mit sich. Er schreit und weint und windet sich hin und her. Das ist so traurig! Ich erinnere mich nicht, dass es beim Babymops so schlimm war. Also, auch bei ihm habe ich mitgelitten, aber ich meine, es war nicht ganz so heftig.

Das Glückskind tut mir jedenfalls total leid! Dazu kommt noch, dass er sich dauernd an der Nase aufkratzt (trotz regelmäßiger Nagelkontrolle) und er so eine rote Stelle an der Leiste hat, die nicht wirklich weg geht (trotz Behandlung mit einer verschriebenen Salbe). Wenigstens scheint ihn die Stelle nicht zu jucken. 🤷🏻‍♀️

Dieses qualitativ hochwertige Foto hat der Babymops gemacht. 😉

Ansonsten entwickelt er sich prächtig. Er kann den Vierfüßlerstand ganz toll und macht schon Ansätze zu krabbeln. Er dreht sich viel hin und her und robbt und wirft sich wild durch die Gegend. 😄

Außerdem ist er sehr „verbal“. Er probiert seine Stimme viel aus und ist dauernd am Intonieren. 😊

Der Babymops ist noch immer sehr verliebt, hat aber noch immer die Unart, dem Glückskind dauernd irgendwas ins Gesicht oder vor den Mund zu halten (seine Nase oder Finger vorzugsweise). Aber perfekt kann ja nichts sein! 😉

Der Nachtschlaf ist momentan unruhig, sicherlich wegen der Zähne. Da er nicht so fest schläft, merkt er dauernd, dass er pinkeln muss, ist entsprechend unruhig, macht auf dem Bauch liegend aber in die Windel, dann stört er sich aber an der nassen Windel… in der einen Nacht hatte er drei Nachtwindel durchgepinkelt. Sonst sind wir bei einer plus abhalten. 🤷🏻‍♀️

Das Glückskind knabbert ab und an Maisstangen, wenn wir bei den Mahlzeiten sind und er Terz macht. Die scheinen ihm gut zu schmecken und er kriegt es auch toll hin, mit Unterstützung auf dem Schoß zu sitzen und die Stangen selbst zu greifen und zum Mund zu führen. 😊

4 Jahre und 4 Monate alt

Tja, was gibt es Neues?! Im Grunde wenig.

Der Babymops spricht nun endlich das sch richtig aus! Ich bin erleichtert. 😉

Ansonsten haben wir ab und an gebastelt und gemalt. Das könnte deutlich besser sein, ginge aber auch viel schlechter – sagen wir so: wenn er sich Mühe gibt und Lust hat, klappt es ganz toll! Wenn nicht, Schwamm drüber. 😄

Selfie-Time! 😉

Der Babymops zieht sich jetzt komplett alleine an, hat auch richtig Motivation dazu! Das ist einfach klasse und entlastet im Alltag mit Baby natürlich enorm. Er wird einfach immer selbstständiger, so auch mit dem Toilettengang. Da möchte er immer unbedingt selbst den Popo abwischen und sagt auch nicht mehr gerne Bescheid, wenn er fertig ist. Das müssen wir immer gut abpassen, denn natürlich klappt es noch nicht perfekt: da ist dann mal der Po noch schmutzig (der entzündet sich dann immer und abends ist das Geheule groß), die Klobrille ist mit Kaka verschmiert oder das Toilettenwasser überall hingespritzt, weil er so fleißig die Bürste benutzt hat. 😄 Es ist für mich echt schwierig, das auszuhalten – aber so ein wichtiger Schritt für ihn!

Wir backen und kochen viel zusammen, ihm macht das richtig Spaß. 😊 Außerdem liebt der Babymops klettern und toben und bewegt sich gerne und viel, am liebsten an der frischen Luft.

Demnächst öffnet die Kita wieder, da bin ich sehr gespannt. Seine Trennungs- und Verlustängste sind besser geworden, so durfte ich beispielsweise gestern das Altglas wegbringen und er blieb bei offener Tür im Auto, aber gut ist es noch immer nicht. Ich hoffe, dass die morgendliche Trennung in der Kita mit verlässlichem Abholen drei Stunden später für ihn ein Schritt in die richtige Richtung ist, dass er nochmal merkt, wie er sich auf uns verlassen kann und Abschiede gar nicht schlimm sind!

Er ist wirklich ein Liebbär, liebt seinen Bruder heiß und innig, ist hilfsbereit und aufmerksam. Es macht meist viel Spaß mit ihm, er kann einem aber genauso gut die Hölle bereiten… 😉

Aktuell ist der Babymops etwas erkältet, mit einer Laufnase, aber fieberfrei!

Wir wünschen uns, dass er sich weiter so gut entwickelt!

Babyschlaf

Babyschlaf

Es gibt ja so verrückte Babys, die über Stunden wach sein können – habe ich mal gehört! Meine beiden Kinder sind wohl eher Vielschläfer. Schon beim Babymops war es sehr, dass er viel, gut und gerne geschlafen hat. Allerdings war es mir mit ihm auch nicht möglich, an irgendwelchen Kursen oder ähnlichem teilzunehmen, da sein Schlaf mir heilig war und immer noch ist und ich ihn nie wecken wollte. (Anmerkung am Rande: auch mit dem Glückskind kann ich keine Kurse besuchen – wenn auch aus anderen Gründen, die mit C anfangen und mit „orona“ aufhören 🙄)

Das Glückskind ist ein super Schläfer! Ich beschreibe mal einen typischen Tag von ihm:

Morgens wacht er gegen halb sieben auf, nachdem er nachts ein bis zwei Mal kurz zum Stillen und/oder Wickeln wach wurde und sofort danach wieder eingeschlafen ist.

Nach dem Frühstück gibt es das erste Nickerchen, am frühen Mittag (dankbarerweise meist, wenn ich koche) das zweite. Nach dem Mittagessen kommt dann das nächste Schläfchen, das ist meist das ausgedehnteste. Schläft er hier mal nicht lange, gibt es dann noch ein zweites am Nachmittag. Vor dem Abendessen kommt das letzte Nickerchen. So kommen wir auf vier bis fünf Schlafeinheiten tagsüber, die zwischen 30 Minuten bis drei Stunden dauern und im Bett, in der Trage, auf dem Arm oder in der Babyschale stattfinden können.

Abends hat er oft gegen halb acht einen Tiefpunkt, an dem er müde ist und weint. Nach dem Stillen und Kuscheln wird er oft nochmal munter und wir gehen spielen. Meist schläft er dann zwischen acht und neun.

Das Glückskind ist immer zwischen ein und zwei Stunden wach, ganz selten mal drei oder mehr. Dann wird er aber auch knurrig.

Ich kann mich also nicht beklagen, was den Schlaf angeht!

Bevorzugt schläft das Glückskind auf dem Bauch (er dreht sich im Schlaf selbst in die Position, wir bringen ihn auf dem Rücken bzw. beim Stillen auf der Seite zum Einschlafen). Das hat die ersten Tage dafür gesorgt, dass ich selbst unruhig geschlafen habe, aber langsam geht es. Seine Nase ist immer frei von Decken und Kissen und er ist schon so fit und mobil, dass er seinen Kopf immer drehen kann.

Ich kann es gut verstehen, dass das Glückskind viel schlafen muss, denn er ist körperlich immer am Rappeln, strengt sich wahnsinnig an, um zu erreichen, was er machen oder haben möchte! 😊 Wir sind sehr begeistert!

18 Wochen alt

18 Wochen alt

Unser kleines Glückskind ist nun schon vier Monate alt. Er ist ein richtiger Sonnenschein und strahlt uns und alle anderen vor allem an. Wie mein Mann neulich meinte: er hat zwei Gemütszustände – meist sehr fröhlich, aber wenn er schlecht drauf ist, dann so richtig! 😄 Er kann sich wirklich richtig aufregen, aber das ist ganz gut so, dass er auch mal laut wird und seine Aufmerksamkeit einfordert.

Das Glückskind trägt Größe 68, manche Bodys haben aber schon Hochwasserärmel und müssen aussortiert werden. An Gewicht hat er in den letzten Wochen wenig zugelegt, dafür geht er beständig in die Länge.

Er ist schon länger sehr wach und agil. Seit wenigen Tagen robbt er richtig und kommt dahin, wohin er will. Er stützt sich auch öfter mal auf, als würde er für den Vierfüßlerstand trainieren. Insgesamt ist er wahrscheinlich fitter als ich – in jedem Falö ehrgeiziger! 😅

Das Glückskind knabbert fleißig alles an, was ihm in die Finger kommt: Kleidung, Spielzeug, Greiflinge, Finger von uns – egal, Hauptsache rein in den Mund! Ich freue mich schon, wenn er in ein, zwei Monaten mit Beikost startet. Aber noch hat das Zeit!

Er ist kein Langschläfer wie sein Bruder und das bezieht sich sowohl auf die Länge der Nickerchen als auch auf das morgendliche Aufwachen. Tagsüber macht er meist so vier bis fünf Nickerchen, schläft abends zwischen acht und neun ein und wacht morgens zwischen sechs und sieben wieder auf. Eigentlich hat er nachts ja immer sehr gut geschlafen, das hat sich in den letzten Tagen ziemlich verändert. Er rappelt und zappelt und will sich dauernd drehen. Ich bin stündlich mit ihm zugange, mit stillen, abhalten, wickeln, schuckeln im Liegen oder auf dem Arm… ich werde verrückt und hoffe, dass es nur daran liegt, dass er „Verdauung“ hat. 😉

Apropos: das hat sich auch wieder etwa besser eingependelt, nicht mehr nur ein Mal die Woche mit drei Tagen Quälerei, bevor er machen konnte. Nun muss er etwa alle zwei bis drei Tage eine Portion ins Töpfchen machen. Auch Pipi geht viel ins Töpfchen.

Das Glückskind hatte eine Art Pilz oder Flechte an der Leiste, was sich in einem ovalen knallroten Fleck gezeigt hat. Wir haben zwei Wochen eine Salbe darauf schmieren sollen, nun ist es endlich weg. Ansonsten hat er wirklich top Haut, vor allem im Windelbereich (wenn ich mal damit vergleiche, wie die Hintern von anderen Wickelkindern aussehe, die ich kenne). Windelfrei sei Dank! 😊

Der Alltag läuft bei uns so vor sich hin. Meist erledige ich alles, was zu tun ist, mit dem Glückskind im Tuch. Einkaufen, Kochen, Putzen… der Babymops wird viel vom Opa bespaßt (da er ja nicht ins Fitnessstudio kann, sind die Enkelkinder abgesehen vom Einkaufen sein einziges Highlight! 😄). Man kann sagen: es läuft. Es ist anstrengend, gerade wenn er mal nicht so gut schläft, aber es läuft. Und viel mehr kann man sich doch eigentlich nicht wünschen, abgesehen davon, dass wir alle gesund bleiben. 😊

4 Jahre und 3 Monate alt #ostern

4 Jahre und 3 Monate alt #ostern

Unser großer Babymops!

Es ist ein Auf und Ab der Gefühle. Nachdem es ein paar Wochen lang wirklich extrem schlimm war bei jedem Abschied vom Opa und vom Papa (und ich spreche hier von solchen Auswüchsen, dass der Babymops barfuß bei Minusgraden auf die Straße hinterhergerannt ist, als der Papa morgens mit dem Hund gehen wollte!), ist es nun viel besser geworden. Wir haben das Winkefenster eingeführt, das klappt wirklich gut. Er scheint überhaupt wieder ausgeglichener zu sein. Schwierig ist es vorrangig dann, wenn der Babymops müde ist. Meist hat er am Mittag und am frühen Abend ein Tief.

Da werden wir dann auch mal gerne als „blödeste“ Eltern bezeichnet, es wird uns gesagt, dass er uns hasst, und neu ist, dass wir sterben gehen sollen. Anfangs hat es mich wirklich geschmerzt. Mittlerweile prallt es an mir ab. Ich erkläre dem Babymops dann lang und breit, was denn eigentlich wäre, wenn wir wirklich tot wären. Dann ist er meist ganz entsetzt und traurig und kommt aus dieser Spirale heraus.

Seine aktuelle Floskel ist „ganz und gar nicht“. „Das tat ganz und gar nicht weh!“, „Ich möchte das ganz und gar nicht!“ oder „Ich habe dich ganz und gar nicht mehr lieb!“ stehen täglich auf dem Programm. Es ist ein bisschen witzig, wenn er das sagt. 😄

Zu Ostern hat der Babymops Woody-Stifte bekommen, die er zu mögen scheint. Wir haben zusammen gemalt und richtige Geschichten auf dem Papier entworfen. Das hat Spaß gemacht! Neulich haben wir auch gebastelt. Wenn der Babymops sich konzentriert, kann er wirklich gut schneiden, aber es geht ihm immer alles nicht schnell genug. 😉 Puzzlen ist okay, absolut nicht sein Favorit! Stattdessen hat er aktuell Lego für sich entdeckt und tüftelt und baut stundenlang in seinem Zimmer.

Mich selbst nervt es total, dass ich, wenn wir zusammen etwas machen (sei es auf den Spielplatz gehen, Puzzlen, Malen, Basteln, Backen…), ich in meinem Kopf wie eine Checkliste abhake, was ich gerade bei ihm fördere und was er schon kann. Beim Malen: „Ah ja, kein Pfötchengriff mehr, bevorzugt rechts, setzt Farben noch nicht naturgetreu ein!“. Beim Spielplatz: „Balanciert nicht mehr seitwärts; schaukelt noch nicht selbstständig – muss ich fördern!“. Aaaah! Es macht mich selbst wahnsinnig, scheint eine Berufskrankheit zu sein! Ich würde gerne einfach unbedarft und mit Freude mit dem Babymops Zeit verbringen, ohne den inneren Druck, ihn pädagogisch zu „optimieren“. Er ist ein toller kleiner Mensch und ich möchte das nicht aus den Augen verlieren!

Der Babymops wird immer selbstständiger, zieht sich nun meist selbst die Handschuhe eigenständig an. Fahrradfahren liebt er über alles. Er ist schon so groß!

Die Leidenschaft für seinen kleinen Bruder ist ungebrochen – er ist schwer begeistert!

Ansonsten gibt es nicht viel zu erzählen: wir sind alle gesund, leben so in den Tag hinein. Ostern haben wir ganz entspannt verbracht. Der Babymops konnte sich zum ersten Mal wenigstens etwas für den Osterhasen und das Suchen begeistern. Die zugehörige Geschichte aus der Kinderbibel fand er auch sehr interessant!

13 Wochen alt

Das Glückskind entwickelt sich einfach prächtig – im Grunde sehr viel schneller als der Durchschnitt oder der Babymops damals!

Kurz nach dem letzten Beitrag hat er angefangen, sich vom Bauch auf den Rücken zu drehen. Da dachte ich schon, ich gucke nicht richtig! Zwei Tage später hat er sich dann vom Rücken auf den Bauch gedreht. Nun fängt er mit robbenden Bewegungen nach vorne an. Der Babymops hat das damals etwa doppelt so alt gemacht! 😄

Außerdem haben wir das Gefühl, das Glückskind fängt an zu zahnen. Nicht nur, dass er sabbert wie sonst was, das Zahnfleisch fühlt sich auch so an und sieht so aus. Er knabbert dauernd an seinen Fäusten und zieht immer so seine Unterlippe ein, um daran zu knabbern. Außerdem hat er oft Probleme beim Stillen, sodass er dauernd wieder seinen Kopf wegzieht. Erst dachte ich, er müsste pinkeln oder groß machen, aber das konnte ich irgendwann ausschließen. Na, ich halte euch auf dem Laufenden!

Das Glückskind lächelt viel und beginnt langsam, mit Ton zu lachen. Das ist sooo süß! Überhaupt ist er ein sehr freundliches und fröhliches Baby. Ich kann ihn auch gut unter den Spielebogen legen und mich nebenbei schnell um die Wäsche oder den Babymops kümmern – er beschäftigt sich schon ganz toll!

Über sein Schlafverhalten lässt sich auch nicht klagen. Nachts schläft er manchmal sogar durch, meist stehe ich mit ihm so zwei Mal auf, um ihn zu wickeln oder abzuhalten, weil er es nicht mag, in der nassen Windel zu liegen oder eine volle Blase zu haben. Tagsüber schläft das Glückskind viel, am liebsten im Tuch.

Mit jeder Menge anstrengender Präzisionsarbeit schafft er es, die Dinge anzufassen und zu greifen, die ihn interessieren, zum Beispiel Ringe an seinem Spielebogen oder unsere Gesichter.

Wir freuen uns auf alles, was kommt! ❤️

4 Jahre und 2 Monate alt

4 Jahre und 2 Monate alt

Dem Babymops geht es richtig gut. Er ist wieder richtig gut drauf und wieder sehr viel ausgeglichener und freundlicher.

Er hat den vielen Schnee sehr genossen! Wir waren viel spazieren, er hat damit gebaut und darin gespielt. Als es so abrupt anfing zu tauen, war er ziemlich enttäuscht, doch das warme Wetter gefällt ihm auch gut (er muss sich nicht so viel anziehen und ist schneller draußen 😉).

Der Babymops wacht meist so gegen sieben oder acht auf, abends schläft er zwischen acht und neun. Neulich war er nachmittags so kaputt, dass er beim Spielen eingeschlafen ist!

Das war richtig süß! Ich habe ihn mir dann geschnappt und ihn mit zum Glückskind ins Bett genommen, wo wir noch gekuschelt haben. ❤️

Da die Kita ja nur Notbetreuung anbietet, hat der Babymops bei den Lütten Fasching „gefeiert“ und sie besucht. Er ist natürlich als Baggerfahrer gegangen. 😄 Sie hatten einen schönen Tag.

Ich versuche immer, ihn auch zu anderen Aktivitäten zu kriegen als mit Fahrzeugen zu spielen und Hörspiele zu hören. So puzzlen wir ab und zu oder basteln auch mal etwas (schwierig mit dem Glückskind). Neulich habe ich für ihn kinetischen Sand aus Mehl und Öl selbst hergestellt. Das war ein Highlight, der Babymops ist immer noch ganz begeistert!

Richtig toll ist es für den Babymops, dass unsere Nachbarn sich einen Welpen geholt haben. Die beiden spielen super schön!

Der Babymops liebt das Glückskind noch immer heiß und innig! Es ist momentan wirklich sehr schön bei uns. 😊

Lustig war es vor ein paar Tagen, als ich mit dem Babymops ein Ausmalbild bearbeiten wollte – er ist sehr minimalistisch und möchte keinesfalls über den Rand malen. Dann lieber nur ein paar Flecken anmalen! 😂

9 Wochen alt

9 Wochen alt

Ui, nun hat unsere kleine Maus schon zwei Lebensmonate hinter sich! Das Glückskind ist schon ganz wach und aktiv und interagiert mit uns, insbesondere der Babymops wird häufig sehr breit angelächelt. ❤️

Das Glückskind liegt teilweise fünfzehn Minuten völlig entspannt und interessiert unter seinem Spielebogen und schaut sich die hängenden Teile an. Besonders angetan haben es ihm ein rotes Ding mit weißen Punkten, das rascheln kann, der Spiegel und ein „Activity-Elefant“, den ich zusätzlich angehängt habe. Das war damals beim Babymops nicht möglich, der ließ sich ja nur äußerst ungern ablegen und in einem Raum allein lassen. Mit dem Glückskind kann ich mich auch mal nebenan fertig machen oder mich mit dem Babymops befassen, einfach klasse! Wobei es sicherlich auch daran liegt, dass ich selbst entspannter bin und nicht ganz so sehr Schwierigkeiten damit habe, den Kleinen nicht ausschließlich am Körper zu haben!

Die Nächte sind wirklich gut, da können wir nicht klagen. Seine unruhige Phase von halb neun bis halb zwölf ist ziemlich abgeklungen und, wenn überhaupt, eher vorverlegt, sodass er meist gegen zehn fest schläft. Wir haben Nächte, in denen das Glückskind fünf, sechs Stunden durchschläft. In anderen Nächten meldet er sich alle zwei bis drei Stunden. Aber das ist ja auch in Ordnung.

Wir haben mittlerweile immer häufiger trockene Windeln beim Wickeln. Kacki geht sehr zuverlässig ins Töpfchen (auch wenn es viel Geduld braucht und er manchmal fünf bis zehn Minuten über dem Topf hängt, bis es dann mal los geht 😄). Das Glückskind fordert das Abhalten auch echt ein, indem er sich zusammenkrampft und wegdrückt. Einfach irre!

Er ist sehr agil, bewegt viel die Beinchen, versucht, gezielt zu greifen, und wirft sich mit so viel Schwung zur Seite, dass man manchmal das Gefühl hat, gleich dreht er sich um! Auf dem Bauch zu liegen üben wir fleißig jeden Tag, aber es ist noch nicht seine favorisierte Position. 😉

Wir versuchen, jeden Tag nach draußen zu gehen (allein schon wegen des Babymops‘), das klappt nicht immer. Das Glückskind schläft super gerne und sehr zuverlässig im Tuch. Einen Kinderwagen haben wir gar nicht. Wenn das Wetter wieder besser wird, möchte ich für unseren Fahrradanhänger eine Baby-Hängematte kaufen, damit wir dann auch Touren machen können.

Das Glückskind ist ein sehr entspanntes und freundliches Baby! Trotzdem muss ich feststellen, dass es anstrengend ist, zwei Kinder mit so unterschiedlichen Bedürfnissen den ganzen Tag zu betüdeln (obwohl der Babymops sehr viel Rücksicht nimmt und sich auch gut selbst zu beschäftigen weiß) und „nebenbei“ den Haushalt in Ordnung zu halten, einzukaufen, zu kochen und dann noch irgendwie Zeit für jedes Kind und vielleicht sogar mal sich selbst zu finden (haha…). Allein das Fertigmachen von uns dreien morgens dauert ewig: mit Still-, Schlaf- und Wickelpausen, Zähneputzen mit einer Hand, da auf der anderen Seite das Baby im Arm ist, Wutanfällen vom Babymops, weil er sich nicht ohne Hilfe anziehen will… einkaufen zu gehen wird zur Tagesaufgabe. 😉 Und der Papa hilft sogar zwischendurch mal, indem er beispielsweise vor dem Rausgehen eines der Kinder anzieht. Trotzdem dauert es ewig.

Nichtsdestotrotz habe ich das Gefühl, beiden Kindern gerecht werden zu können (wenn auch nicht mir oder unserer Beziehung, aber wer kennt‘s nicht?). Vor allem haben wir Glück, dass der Babymops (noch) keine Eifersucht zeigt und seinen kleinen Bruder einfach abgöttisch liebt. Da muss man ihn schon mal eher bremsen, ihn nicht nonstop abzuknutschen. 😄

Ich bin schon ganz gespannt auf die nächsten Wochen!