1 Jahr und 49 Wochen alt

Was für eine ereignisreiche und schöne Woche! Die Sprachentwicklung des Kleinen ist schon wieder explodiert: nun benutzt er nicht nur vermehrt die „Ich“-Form, sondern bildet auch komplexe Sätze mit Haupt- und Nebensatz und Verbindungen mit „und“!

Am Dienstag waren wir nicht beim Kinderturnen, da wir beide etwas angeschlagen sind und husten und meine Schwester da war. Also haben wir uns nur einen gemütlichen Nachmittag gemacht und waren auch noch bis sieben bei meiner Patentante, das war sehr schön! 

Am Mittwoch waren wir nachmittags beim Zahnarzt, was der Babymops ganz fantastisch fand – da Wartezimmer ist auch wirklich schön gestaltet, mit Maltisch, Holzeisenbahn, Duplo und Büchern! Auch bei der Untersuchung hat er toll mitgemacht und ganz brav den Mund geöffnet. Als ich untersucht wurde, saß er auf meinem Bauch und hat zugeschaut. Anschließend waren wir kurz Hundefutter und Essen kaufen und haben abends alle zusammen gegessen.

Am Donnerstag waren wir erst im Bürgerbüro, dann beim Augenarzt (was der Kleine ziemlich doof fand: „Lieber Zahnarzt gehen!“ 😄, aber er hat das Wartezimmer gut unterhalten und sich auch in die Augen schauen gelassen) und zum Abschluss bei Ikea essen. Der Babymops hat sich die Köttbullar und die Pommes reingehauen, als wäre er ausgehungert! Aber er hat gerade eh ein Faible für Fleischklößchen entdeckt, da er nun gerne Pettersson und Findus liest, die ja auch dauernd von ihnen reden. 😉

Am Freitag war ich recht früh Zuhause, und da der Opa und der Kleine mit dem Hund spazieren waren, musste ich das nicht mehr machen. Nach dem Mittagsschlaf haben der Babymops und ich noch gelesen und gekuschelt und sind dann zu meiner Arbeit gefahren, weil die Elternvertreterinnen einen Adventnachmittag organisiert hatten. Das war sehr nett und dem Babymops hat der Gruppenraum sehr gut gefallen. Diese Woche würde ich sehr viel gefragt, wie alt er ist, ob er nicht sehr groß ist für sein Alter und nicht wahnsinnig gut sprechen kann. Irgendwann wurde es anstrengend, immer wieder zu sagen „Im Januar wird er zwei“, aber ich kann gut verstehen, dass man von meinem Süßbären beeindruckt ist! ;)❤️

Das Erste, was der Babymops am Samstag sagte, war: „Papa?“. Der war nämlich am Donnerstagabend nach London geflogen und wurde vom Babymops vermisst! Aber wir haben die Zeit gut herumbekommen! Wir haben gefrühstückt, gespielt, Kuchen gebacken und er war ein wenig draußen. Um halb eins sind wir losgefahren in die Stadt, in der ich studiert habe, weil dort eine Schulfreundin von mir zur Diakonin eingesegnet wurde. Der Kleine hat von halb eins bis halb zwei im Autositz und dann nochmal eine Stunde, nachdem er sehr ärgerlich über das verfrühte Aufwachen war, in meinem Arm geschlafen. Um zwanzig vor drei haben wir uns vom Parkplatz aus auf den Weg zur Kirche gemacht. Die erste halbe Stunde des Gottesdienstes war er ganz still, weil er noch müde und von allem sehr beeindruckt war. Dann mussten wir schnell ins gegenüberliegende Gemeindezentrum flitzen, um Pipi zu machen. Dort habe ich ihm erklärt, dass er sehr leise sein muss, weil meine Freundin traurig ist, wenn wir ihren Gottesdienst stören. Und so hat er auch die nächste halbe Stunde toll mitgemacht! Ich wurde von einigen angesprochen, wie toll und ruhig er das geschafft hat, und war natürlich super stolz auf den Kleinen! Wir haben dann noch dort ein paar Schnittchen und Kuchen gegessen und sind anschließend nach Hause gefahren, was auch problemlos lief.

Am Sonntag hat der Kleine wieder direkt nach dem Papa gefragt. Wir haben mit dem Opa gefrühstückt und die beiden haben anschließend gespielt, während ich sauber gemacht habe. Als ich fertig war, haben wir gebadet und sind nach dem Mittagessen mit dem Hund spazieren gegangen. Der Babymops wollte unter Tränen gerne Puky fahren und keinesfalls in den Buggy. Ich habe ihm mehrmals erklärt, dass es weit ist und ich ihn nicht auf den Arm nehmen kann, wenn er nicht mehr kann, aber er hat beteuert, dass er es schafft. 😉 Er wollte dann sogar noch weiter gehen, nämlich zu den Ziegen, und hat es auch wirklich weit geschafft! Die letzten 300 Meter waren dann sehr tränenreich, weil er nicht mehr konnte, also habe ich ihn ein bisschen getragen, was sehr schwierig war mit Puky und der Hundeleine in der anderen Hand, zumal ich auch etwas krank bin und meine Arme Pudding waren, weil der Babymops auch am Samstag fast die ganze Zeit auf dem Arm war, während wir unterwegs waren. Aber wenn er so weint, blutet einfach mein Herz, das kann ich nicht ertragen und würde alles möglich machen! Er schlief, als wir eeeeendlich Zuhause waren, auch innerhalb von drei Minuten ein…

Nachmittags kam meine Schwester. Wir haben schön gebacken, Weihnachtsbaumschmuck gebastelt und abends gekocht und gegessen.

Am Montag hat der Kleine nur einen kurzen Mittagsschlaf gemacht und danach draußen mit Opa den Papa beim Hundespaziergang getroffen. Da wollte er dann unbedingt zu ihm! Also war er ab halb drei bei ihm. Zwischendurch hatte der Papa Schwierigkeiten, ihn bei Laune zu halten, weil er bei uns Zuhause zwischendurch immer wieder weinerlich nach mir gesucht hat. Abends war er ganz lange wach, wie so häufig montags, als wolle er dich verlorene Zeit mit mir wieder gut machen…

Wir wünschen euch eine tolle Woche!

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1 Jahr und 48 Wochen alt

Diese Woche war wirklich sehr schön, auch wenn der Kleine immer noch hustet. Er sagt und macht dauernd süße, erstaunliche und lustige Sachen, zum Beispiel hat er sich an meine Brust gekuschelt und gesagt: „E. riecht Batta [so nennt er ja die Brust], riecht schön.“ 😄 Oder heute Morgen: „Papa, wo ist die Säge?“.

Am meisten Spaß bereitet es dem Babymops gerade, mit uns verstecken zu spielen. Das funktioniert so: er „versteckt“ sich, stellt sich also hinter die Tür, neben die Vitrine, den Sessel oder den Schrank, und wir müssen bis drei oder fünf zählen und ihn dann suchen. „Bist du unter dem Bett?“ „Nein!“ „Bist du in der Badewanne?“ „Nein!“ „Mäuschen, mach mal Piep!“ „Nein!“ 😄

Am Dienstag waren wir mit dem Papa beim Turnen, das war wieder sehr schön! Der Kleine hat jetzt richtig Lust und es macht viel Spaß, mit ihm dort zu sein.

Am Mittwoch sind wir mit dem Papa nachmittags ins größere Dorf gefahren und waren einkaufen und meine Tante besuchen, die am Dienstag an der Galle operiert wurde.

Am Donnerstag kam nachmittags eine Freundin zum Backen. Der Babymops hat ganz fleißig mitgeholfen, das war sehr süß.

Am Freitag war eigentlich die Weihnachtsfeier unserer Kita, aber da bin ich nicht hingegangen, weil ich den Kleinen hätte mitnehmen müssen, das Wetter so schlecht war und es im Zoo draußen gewesen wäre. Wir haben uns einen schönen Nachmittag gemacht, aber der Papa musste leider lange arbeiten. Der Kleine sagte: „E. gerne Papalini sehen.“ 😔

Am Samstag hatten wir den dritten Hochzeitstag und sind vier Stunden unterwegs gewesen, erst Weihnachtseinkäufe machen und danach essen. Der Nachmittag war sehr verregnet, daher sind wir Zuhause geblieben und haben ein bisschen gewerkelt.

Am Sonntag ging es damit weiter, dass wir unsere Wohnung weiter schick gemacht haben. Außerdem haben wir gebacken, aber der Babymops war nicht mit ganz so viel Feuereifer dabei. Er hat lieber gesägt und gehämmert, das macht ihm viel Spaß. Daher hat er ja heute direkt nach der Säge gefragt. 😉

Heute hat der Babymops mit dem Opa einen Hundespaziergang gemacht, dann entspannt mit sich allein gespielt, während der Opa gekocht hat, und leider nur eineinhalb Stunden Mittagsschlaf gemacht. Anschließend haben sie gegessen, waren draußen und haben danach weiter gespielt. Als ich kam, haben wir gekuschelt und gestillt und im Anschluss meine Tante besucht, wo uns um kurz nach sechs der Papa abgeholt hat. Der Babymops schläft nun seit kurz nach acht.

1 Jahr und 47 Wochen alt

Der Babymops und wir hatten eine schöne, aber kranke Woche. Der Papa hatte keine Stimme mehr, der Babymops hat Husten, aber ist ansonsten fit. Er textet uns echt von morgens bis abends zu, der Wahnsinn! Er verwendet mittlerweile zu 90% Sätze, selten mal nur ein oder zwei Wörter. Dabei benutzt er nun manchmal auch schon die erste Person, also ich, mich, mir, mein(e/s), und bestimmte und unbestimmte Artikel.

Am Dienstag hat das Turnen zum allerersten Mal von Anfang bis Ende richtig Spaß gemacht! Ganz ohne Nölen, Müdigkeit oder Stillbedürfnis! Der Kleine hat getobt und geturnt, es war wirklich toll.

Am Mittwoch haben wir Besuch von meiner Schwester und ihrer Maus und einer Freundin der Familie mit ihren drei Kindern bekommen. Der Kleine ist ein Fan der mittleren Tochter, die fünf Jahre alt ist und ganz lieb und ausdauernd mit ihm gespielt hat.

Am Donnerstag wollte der Babymops vormittags nicht mit dem Opa zum Markt fahren, dafür sind wir dann nachmittags mit dem Opa zusammen ins nächste Dorf gefahren und haben ein bisschen Kleinkram eingekauf, für meine Arbeit und den Adventskalender für den Papa und den Kleinen.

Am Freitag musste ich etwas länger arbeiten, weil meine Kollegin krank war. Nachmittags waren wir erst beim Opa oben und später draußen spazieren mit dem Papa.

Am Samstag haben der Kleine und ich bis acht ausgeschlafen, sind dann nach draußen gegangen, weil unsere neuen Wohnzimmermöbel geliefert wurden, und haben ein bisschen gespielt und geschaukelt. Der Babymops wollte keinen Mittagsschlaf machen, aber hat den restlichen Tag top ausgehalten. Wir waren mit den Lütten auf dem kleinen Weihnachtsmarkt hier im Dorf und dort Kuchen essen und im Kasperletheater. Abends haben wir beim Opa gegessen, meine Schweste. Und ihr Anhang waren auch da.

Am Sonntag war der Kleine von neun bis zwei beim Opa, weil er gerne wollte. So konnten der Papa und ich in Ruhe hier aufräumen und sauber machen. Der Nachmittag war dann verregnet-gemütlich.

Heute war der Babymops vormittags mit dem Opa drinnen. Nach drei Stunden Mittagsschlaf und einem reichlichen Mittagessen sind die beiden zur Post gefahren, waren dann mit dem Hund spazieren und haben mit den Lütten gespielt. 

Als ich kam, sind wir nach Hause gegangen und haben noch gegessen und gespielt. Alles in allem ein schöner Tag und eine schöneWoche!

1 Jahr und 46 Wochen alt

Der Babymops hatte eine schöne Woche. Ich auch! Ich habe vor ein paar Tagen auch meine ehemalige Kommilitonin nach Hochbegabung gefragt. Dabei kam heraus, dass erst mit fünf bei Psychotherapeuten getestet werden kann, was aber ja nicht weiter schlimm ist. Sie ist auf jeden Fall dafür, bei Verdacht zu testen, damit man selbst die Sicherheit hat und auch die Kinder wissen, warum sie „anders“ als andere sind. Außerdem sollen wir seine Interessen fördern und nicht zwanghaft irgendetwas beibringen (Buchstaben, Zahlen, was auch immer, eben schulisches Wissen) – aber das würden wir ja eh nicht machen, so einen Drill. 😉

Am Dienstag hatte ich vormittags noch frei, deshalb waren wir vormittags einkaufen. Nachmittags musste ich los, aber der Papa und der Kleine sind zum Kinderturnen gegangen. Er war aber ein bisschen nölig, weil er mich vermisst hat. Abends haben wir Klöpse gemacht – lecker!

Am Mittwoch wollte der Kleine nicht zur Krabbelgruppe. Nachmittags waren wir ganz entspannt draußen.

Am Donnerstag musste ich mittags mit dem Hund gehen. Im Anschluss waren wir wieder draußen.

Am Freitag war ich schön einkaufen in der Drogerie. Als ich nach Hause kam, wurde der Babymops gerade wach, hat dann aber beim Stillen nochmal weiter geschlafen. Nachmittags kam meine Schwester mit ihrer Maus. Abends haben wir beim Opa gegessen.

Am Samstag war der Kleine von neun bis halb zwölf draußen, erst beim Bagger, mit dem mein Cousin eine Hecke platt gemacht hat, und dann drinnen bei den Lütten.

Der Papa und ich haben in der Zeit angefangen, das Wohnzimmer zu renovieren. Dann haben wir Mittagsschlaf gemacht, während der Papa weiter renoviert hat. Es ist toll geworden! Nach dem Schlafen sind der Babymops und ich einkaufen gefahren und abends haben wir bei meiner Tante gegessen.

In der Nacht auf Sonntag bekam der Papa es mit einer dicken Erkältung zu tun und war am Sonntag gar nicht zu gebrauchen. Ich habe nach dem Frühstück, als der Opa sich mit dem Kleinen beschäftigte, einen Hefeteig für Zimtschnecken vorbereitet und ihn zum Gehen vor die warme Heizung gestellt – wo der blöde Hund klammheimlich den ganzen (!) Teig gefressen hat! Ich war sowas von sauer! Das war nämlich mein Mitbringsel für den Freund meiner Schwester, der zum nachträglichen Geburtstagsessen eingeladen hatte. Also mussten der Kleine und ich mit leeren Händen los. Wir waren dort von viertel vor elf bis viertel nach zwölf. Wieder Zuhause, hat der Babymops direkt Mittagsschlaf gemacht. Nachmittags haben wir nur ganz intensiv drinnen Zeit zu dritt verbracht – dem Papa ging es nämlich etwas besser.

In der Nacht auf heute musste der arme Papa zwei Mal mit dem Hund nach draußen gehen, der natürlich von dem Teig-Fiasko üblen Durchfall hatte… heute hatte der Babymops einen schönen Tag: er war spazieren, einkaufen, bei den Lütten, hat viel mit dem Opa gelesen und zweieinhalb Stunden Mittagsschlaf gemacht. Abends haben wir noch bei uns schön gespielt.

Eigentlich liebt es der Kleine draußen und ihn kann auch nichts (außer kalte Hände) aufhalten, wenn er erst mal draußen ist! Aber er hat es schon gerne gemütlich. Wenn es so eklig draußen aussieht wie in den letzten Tagen, da erhält man auf die Frage „Wollen wir nach draußen gehen?“ auch schon ein deutliches „Nein“. 😄

1 Jahr und 45 Wochen alt

Wir hatten natürlich wieder eine schöne Woche! Eigentlich sind alle Wochen schön mit dem Babymops (außer er zahnt doll oder ist sehr krank, aber das ist ja fast nie ;)). Noch schöner wäre die Woche natürlich gewesen, wenn der Papa mehr Zeit gehabt hätte, aber er hatte sehr viel zu tun – das hat sich allerdings heute zum großen Teil erledigt, daher kann es nur besser werden in der kommenden Woche!

Der Kleine spricht gefühlt noch mehr und besser als vor ein paar Tagen. Er spricht fast immer in Sätzen mit mehreren Worten und zum großen Teil sogar ziemlich korrekt, da er nun beginnt, Verben zu benutzen. Es macht richtig Spaß, sich mit ihm zu unterhalten!

Wir sind jetzt in der „Ich kann das!!“-Phase angekommen. Beispielsweise heute beim Zähneputzen gab es ordentliches Gezeter, weil der Papa putzen wollte, aber „E. kann das!“. 😄 Seit ein paar Tagen traut er sich unter Stühle, Bänke und Tische zu kriechen. Dort spielt er dann ganz friedlich – sowieso spielt er schön mit sich allein, beispielsweise mit seinem großen Lastkipper oder dem winzigen Radlader, den er geschenkt bekommen hat. Große Fahrzeuge sind auch weiterhin seine Leidenschaft!

Ich hatte ja neulich geschrieben, dass der Babymops sehr viele Farben benennen kann. Wir sind uns fast sicher, dass er eine Rot-Grün-Schwäche hat, denn er nennt sowohl grün als auch rot aus voller Überzeugung „grün“! Gut, dass bald sowohl die U7 als auch ein Besuch beim Augenarzt anstehen, da werden wir nachfragen.

Am Dienstag musste ich länger arbeiten, da nachmittags Laternebasteln war. Der Opa hat den Kleinen zum Kinderturnen gebracht, wo er vom Papa abgelöst wurde. Ich habe sie eine halbe Stunde nach Beginn überrascht, was sich als nicht so tolle Idee entpuppte, da der Babymops recht weinerlich war und stillen wollte, was ich ihm aber kleidungsbedingt verwehren musste. Es war die letzte Viertelstunde aber doch noch recht schön. Wir sind dann langsam zu Fuß nach Hause gegangen, haben entspannt gegessen und sind gemütlich ins Bett gegangen.

Am Mittwoch waren wir nachmittags mit den Lütten und ihrer Mama in so einer Salzgrotte, in der die salzige Seeluft nachgeahmt wird und die Kinder in Salz buddeln können. Es soll super toll für die Atemwege sein. Der Kleine fand es okay, aber jetzt nicht berauschend. Und mit den Lütten ist es ja immer etwas stressig, weil sie sich die ganze Zeit zoffen. Nach dieser Sitzung waren der Babymops und ich noch beim Edeka, das war sehr schön – der Kleine wollte erst einen Auto-Einkaufswagen fahren, dann einen Kindereinkaufswagen. Er kennt sich dort sehr gut aus, Opas Einkaufssucht sei Dank. 😉 An diesem Abend hat er sehr viel gegessen: Kleine Tomatem beim Einkaufen, eine Minigurke auf der Rückfahrt, Pommes bei meiner Tante und Zuhause dann noch ein wenig von meinem Abendessen, das ich mir an der türkischen Feinkosttheke zusammengestellt hatte. 😄 Allerdings hat da auch der Satz gepasst, den der Babymops immer zu gerne zitiert: „Lirum, Larum, Löffelstiel – wer viel isst, der kackt auch viel.“ …

Am Donnerstag waren wir draußen und sind dann mit dem Papa zusammen zur Bücherei gegangen, wo wir einige Bücher zurückgegeben, eines verlängert und drei schöne ausgeliehen haben! Zwei davon sind mit Reimen, die der Kleine jetzt schon auswendig kann. 😄 Obwohl es nur eine kleine Bücherei ist, haben sie wirklich eine schöne Auswahl an Kinderbüchern!

Am Freitag hat der Babymops sehr spät mittags geschlafen, daher sind wir am späten Nachmittag mit dem Papa in ein Spielzeuggeschäft und den Baumarkt gefahren – was für ein Abenteuer – und haben uns ein schönes Rot für unser Wohnzimmer anmischen lassen. Anschließend haben wir uns beim goldenen M Essen geholt und sind nach Hause gefahren. Hier haben wir uns nur noch fertig gemacht und sind ins Bett gegangen.

Am Samstag war ich morgens beim Friseur.

Der Papa und der Babymops haben beim Opa gefrühstückt und gespielt, bis ich sie um viertel vor elf abgeholt habe. Zu dem Zeitpunkt war der Kleine sehr müde, hat dann aber nochmal aufgedreht, sodass er von halb eins bis kurz vor drei geschlafen hat. Direkt nach dem Aufwachen sind wir zu meiner Schwägerin gefahren, weil der kleine Cousin ein Jahr alt geworden ist. Das war ganz nett! Von der Familie meines Schwagers hat der Babymops einen kleinen Radlader, einen kleinen LKW und das Buch „Der Bagger“ geschenkt bekommen- total lieb! Er ist ganz verschossen in den Radlader und schleppt ihn den ganzen Tag mit. Wir haben dort Abendessen gegessen und waren gegen sieben Zuhause

Am Sonntag haben wir Zuhause gefrühstückt, weil der Kleine unter Tränen nicht zum Opa wollte. Wenn ich da bin, mag er mich gar nicht gehen lassen, und für ihn bedeutet „Wollen wir Opa anrufen?/Wollen wir Opa besuchen?“ wohl leider „Mama geht jetzt weg“. Wir haben draußen gespielt, bis die Hände des Kleinen kalt wurden (da ist er selbst mit Handschuhen sehr empfindlich und muss dann sehr weinen), haben drinnen gebadet, gespielt und gekuschelt, bis er dann von zwei bis halb sechs geschlafen hat. Abends haben wir beim Opa mit meiner Schwester und ihrer kleinen Familie gegessen und sind noch mit dem Hund spazieren gegangen. Er war dann bis halb elf wach, hat beim Einschlafen aber auch nur zehn Minuten gebraucht!

Heute hatte ich fast frei, denn ich musste er um drei zu unserem Laternenfest fahren. Wir haben gefrühstückt, die Kleidung sortiert (80 ist jetzt komplett aus der Kommode getilgt und sowohl 86 als auch 92 sind nun drin), gespielt, sauber gemacht, während der Opa weiter mit ihm gespielt hat, und noch ein wenig gelesen. Der Babymops hat früh Mittagsschlaf gewacht und war wach, bevor ich losgefahren bin, sodass wir noch ganz gemütlich zusammen im Bett einen Joghurt essen konnten. Das Laternenfest war schön. Der Papa und der Babymops kamen auch und sind mit Laterne gelaufen. Wieder Zuhause, hat Essen vom Opa auf uns gewartet! Und wir haben uns sogar noch ein bisschen von meiner Tante und meinem Onkel geschnorrt, haben wir es nicht gut? 😉 Nach ein bisschen lesen und spielen schläft der Babymops nun seit kurz vor neun.

Ich wünsche allen eine wunderbare Woche!

Mein Job in der Kita

Ich weiß, ehrlich gesagt, gar nicht so genau, wo ich beginnen soll. Deshalb beginne ich einfach wirklich ganz von vorne.

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich von 2013 bis 2016 Kindheitspädagogik studiert habe, aber erst 2018 im April mit Arbeiten angefangen habe (diverse Praktika im Studium mal nicht mitgezählt) – schließlich wollte ich hochschwanger nicht anfangen mit arbeiten und dann war ich, bis der Kleine 15 Monate alt war, bei ihm Zuhause.

Anfang Januar habe ich diverse Bewerbungen an Gemeinden hier im Umkreis geschickt und drei (positive) Rückmeldungen erhalten. Letztendlich habe ich zwei Mal hospitiert und mich dann für die Kita im Nachbarort entschieden. Die Kita, gegen die ich mich entschied, war mir zu alt, das Team, das Gebäude… außerdem ein sehr hoher Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund und ich dachte, für den Einstieg in den Beruf ist doch eine Kita einfacher, die vor allem Kinder aus dem sozial besser gestellten Milieu besuchen. So weit, so gut.

Die Kita hat im Haupthaus fünf Gruppen für 3- bis 6-jährige Kinder (davon eine Integrationsgruppe bis 15 Uhr, eine Gruppe bis 13 Uhr, eine Gruppe bis 17 Uhr und zwei Regelgruppen bis 15 Uhr) und im Nebengebäude zwei Krippengruppe für 1- bis 3-Jährige, die dort von 7:30 bis 15 Uhr betreut werden können. Das Team besteht (theoretisch) aus 21 pädagogischen Fachkräften und einer Leitung, denn jede Gruppe (auch die im Kindergarten) sollen drei pädagogische Fachkräfte zur Verfügung haben – davon zwei in Vollzeit und eine mit einer Dreiviertelstelle, so wie ich.

Als ich im April anfing, waren alle Gruppenteams vollständig. Dann ging es los: in meiner Gruppe kündigte Ma., um in einer Inobhutnahmegruppe der Jugendhilfe anzufangen; in der Nachmittagsgruppe durfte eine Kollegin aufgrund einer Schwangerschaft nicht mehr am Kind arbeiten, erhielt aber auch ein Beschäftigungsverbot, weshalb kein „Ersatz“ eingestellt werden kann; in einer Regelgruppe kündigten kurz nacheinander die beiden Vollzeitkräfte; in einer Krippengruppe kündigte eine Vollzeitkraft. Also, eine erhebliche Fluktuation, wie ihr merkt, und das geht wohl schon eine ganze Weile so!

In meiner Gruppe waren zu Beginn Ma. und S. Es dauerte ein paar Wochen, bis ich es geschafft habe, in ihre in den letzten drei Monaten eingespielte Partnerarbeit hereinzukommen und mir meinen Platz zu erarbeiten. Besonders gegen S. ist es äußerst schwierig anzukommen, weil sie vom Typ her einfach sehr dominant ist und seit einigen Jahren in der Gruppe so eine Art Fels in der Brandung war. Denn in der Gruppe ist einiges passiert: erst kündigte 2016 eine Kollegin und 2017 war dann ein sehr schlimmes Jahr, weil im Oktober die Teilzeitkraft von einem Tag auf den anderen wegen ihrer Schwangerschaft ins Beschäftigungsverbot musste, ihre Vertretung nach nur einer Woche Anwesenheit krankheitsbedingt dauerhaft ausfiel und erst durch mich im April ersetzt werden konnte, und zudem die andere Vollzeitkraft im November Suizid begangen hat… die Kollegin Ma. war im Januar 2018 aus der Nachmittagsgruppe in „meine“ Gruppe gewechselt, also auch noch nicht so lange da, als ich angefangen habe. Alles sehr schwierig für alle: für S., alle anderen Kolleginnen und natürlich auch die Kinder und die Eltern!

Als es gerade anfing, im Dreierteam richtig gut zu funktionieren, hat uns Ma. eröffnet, dass sie Mitte Juni ihren letzten Tag hat. S. und ich haben dann einen Monat zu zweit gearbeitet, was wirklich gut harmoniert hat. Mitte Juli hat dann Me. aus einer anderen städtischen Kita im Nachbarort zu uns gewechselt, weil sie dort nicht klar kam. Erst konnte ich sie echt nicht ausstehen und auch mit S. und ihr ging es gar nicht gut, weil beide einfach sehr strikte und vor allem sehr unterschiedliche Vorstellungen von pädagogischer Arbeit haben. Zudem war sie total oft krank oder im Urlaub, weil sie bei einer Fernsehsendung teilgenommen hat und zu den Dreharbeiten musste… Im August, kurz vor ihrem Urlaub, eröffnete uns dann S., dass sie gekündigt hatte und in einer anderen Kita in Wohnortnähe anfängt. Ich konnte sie sehr gut verstehen! So viel passiert und immer das Gefühl, man sei für alle verantwortlich (obwohl sie sich das auch viel selbst zuzuschreiben hat, sie scheint das zu brauchen, alle Fäden in der Hand zu halten) – da war ein Neustart genau das Richtige. Der Elternabend, den Me. und ich alleine machten, gab uns aber eine klare positive Rückmeldung vonseiten der Eltern, das tat gut. Von da an war aber auch Chaos, denn erst war S. zwei Wochen im Urlaub, direkt im Anschluss Me. die ersten drei Wochen im September. Dann haben wir noch eine Woche zu dritt gearbeitet (in der ich gemerkt habe: das wäre nie und nimmer gut gegangen) und dann haben wir S. mit vielen tollen Geschenken und vielen Tränen von allen Beteiligten, also Eltern, Kinder, alle im Team, verabschiedet. Anschließend war ich drei Wochen wegen Urlaub und Krankheit weg, und als ich wiederkam, war es wie ein Schlag ins Gesicht: S. hatte sich nach gerade mal zwei Wochen in der neuen Arbeitsstelle bei unserer Chefin gemeldet, ob sie wieder zurück könnte. Die andere Kita ist wohl gar nicht ihres. Aber trotzdem – nach zwei Wochen?! S. hat sich dann ganz korrekt auf die Stellen in unserer Kita beworben und hatte dann ein Gespräch mit unserer Chefin und der obersten Kita-Chefin aus dem Rathaus. Me. und ich hatten vorher gesagt: in unsere Gruppe zurück, nein, das geht nicht. Wir haben einiges verändert, also Kleinigkeiten, aber trotzdem. Und auch unsere Chefin war dieser Meinung: zu viel passiert, sie bräuchte einen Neustart. S. wollte gerne wieder zurück in „ihre“ Gruppe.

Nun fängt S. im Dezember in der anderen Regelgruppe bis 15 Uhr an. Ganz ehrlich – ich halte davon absolut nichts. Nicht nur, dass ich es unfassbar finde, nach zwei Wochen beziehungsweise nun nach zwei Monaten offiziell „das Handtuch zu schmeißen“. Nein, auch denke ich, dass die beiden Erzieherinnen aus der Gruppe überhaupt nicht mit S. zurechtkommen werden! Das ist eine explosive Mischung. Hinzu kommt, dass ich nicht weiß, wie die Eltern und die Kinder reagieren werden. „Warum kommt S. denn nicht wieder zurück zu uns? Das wäre doch praktisch, hier kennt sie alle und alles! Mag S. uns nicht mehr, haben wir etwas falsch gemacht?“ Ich befürchte sehr, dass die Rückkehr von S. der Genickbruch von Me. und mir sein wird, was die Beziehungsarbeit angeht, insbesondere den fragilen Beziehungsaufbau zu den älteren Kindern und deren Eltern, die in den drei Jahren dort in der Gruppe schon zwölf pädagogische Fachkräfte kommen und gehen gesehen haben. Ich rege mich wahnsinnig über diese Entscheidung auf. Klar, S. ist eine beeindruckende und gute pädagogische Fachkraft. Ja, sie wissen, dass sie sich darauf verlassen können, dass sie gute Arbeit leisten wird, und ja, es sind drei Stellen zu besetzen.

Aber ich glaube, diese Entscheidung wird viel Unschönes nach sich ziehen. Und so entschlossen ich auch bin, meinen Vertrag, der ja bis Ende September 2019 läuft, wenn meine Vorgängerin aus der Elternzeit zurückkommt, durchzuziehen: wenn es weiter so läuft, weiter dauernd Dinge passieren, die echt ätzend sind (zum Beispiel die dauernde Missgunst der Kolleginnen untereinander, Absprachen, die man über tausend Ecken erfährt, ständiger Personalmangel, obwohl man mit drei Fachkräften doch theoretisch super gut aufgestellt sein sollte, nicht nachvollziehbare Entscheidungen…) – dann weiß ich nicht, ob ich das auch schaffe, so sehr mir die Kinder und ihre Eltern am Herzen liegen!

Aber da gibt es auch einfach Dinge, die ich nicht verstehe:

  • Warum darf die Kollegin, die auch mit mir im April angefangen hat, im August Urlaub machen, obwohl es doch angeblich eine sechsmonatige Urlaubssperre gibt?
  • Warum darf die Mittagsgruppe, die immer mit drei Erzieherinnen top besetzt ist, schön Eis essen, einkaufen und in die Bücherei gehen, während sich andere zu zweit abrackern und jede Menge Überstunden machen? (Auch ich habe schon 30, also könnte eine Woche Ü-frei machen…)
  • Und warum darf die eine Kollegin am Montagnachmittag zwei Überstunden abbummeln, „weil sie ja sooo viele hat“, aber mir wird dauernd gepredigt, wie wichtig die Chefin ja die Dienstbesprechung findet?

Es gibt noch jede Menge andere Dinge, die da schief laufen. Als nächstes möchte ich auf jeden Fall in einer schönen kuscheligen Krippe mit maximal zwei Gruppen arbeiten. Dieses Große nervt mich maximal!

Puh, jetzt habe ich mir einmal endlich Luft gemacht! Ich bin gespannt, wer von euch bis ans Ende kommt. 😉

1 Jahr und 44 Wochen alt

Eigentlich war diese Woche sehr schön, aber auf der Arbeit dreht gerade alles am Rad, weshalb ich in diesem Augenblick wirklich negativ gestimmt bin. Das ist schade für diesen Beitrag, ich hoffe sehr, man merkt es nicht zu sehr!

Am Dienstag fiel leider das Kinderturnen schon wieder aus! Wir haben uns aber einen total schönen Nachmittag draußen gemacht. Meine Schwester war auch da.

Am Mittwoch habe ich nachmittags mit dem Papa zusammen auf die Lütten von nebenan aufgepasst, weil ihre Mama ein Gespräch in der Krippe hatte. Erst waren wir draußen und sind aber später in unsere Wohnung gegangen. Die Lütte und ich haben eine Trommel selbst gemacht. Das geht wirklich einfach: zehn Lagen Butterbrotpapier über einen Blumentopf aus Ton spannen und jede Schicht mit Kleister am Topf befestigen. Einen Tag trocknen lassen und dann Seidenpapier in Schnipsel reißen oder schneiden, die schließlich ebenfalls mit Kleister am Topf befestigt werden. So hat man eine einfache und kreative Trommel selbstgemacht!

Die Lütte wollte danach gerne noch bei uns bleiben. Ihre Mama ging schließlich mit ihrem kleinen Bruder nach Hause und wir haben noch gemeinsam gekocht und gegessenen und gespielt – insgesamt ein wirklich runder Tag!

Am Donnerstag waren der Kleine und ich nachmittags schön draußen, sind Laufrad gefahren, waren einkaufen und ein bisschen mit der Lütten unterwegs. Vor dem Abendessen waren wir noch kurz drinnen bei den Lütten spielen. Der Babymops findet immer zielgerichtet sein Lieblingsspielzeug: eine Lok von Brio, die selbst fahren kann, wenn man sie mit Druck auf den Boden einschaltet. Und das muss man erst mal schaffen, in dem kleinen Toys-R-Us-Kinderzimmer genau das zu finden, was man haben möchte! 😉

Am Freitag war ich nachmittags mit dem Hund spazieren, danach beim Babymops oben beim Opa. Wir waren dann mit dem Papa zusammen schön draußen und einkaufen.

Am Samstag haben wir schön viel geschafft. Wir waren beim Opa frühstücken und anschließend draußen. Der Kleine war recht früh müde, hat um kurz vor zwölf geschlafen – und dann ging der Probealarm, wie jedem zweiten Samstag um zwölf! Schrecklich! Es dauerte ein bisschen, aber nach einem entspannten Mittagessen hat der Babymops dann wieder geschlafen. Nachmittags kamen kurz meine Schwester, ihr Freund und ihre Maus. Abends haben wir lecker bei uns Zuhause gegessen.

Der Sonntag war ein richtiger Schlaftag! Wir haben bis neun geschlafen, waren draußen, Fahrradfahren, am Windrad, Trecker anschauen, Glückssteine sammeln. Ab kurz vor zwei schlief der Babymops- bis kurz vor sechs! Ich war aber froh, mich ein wenig auszuruhen, weil ich mich erkältet fühlte (heute ist es schon besser). Nach dem Aufwachen waren wir spazieren, der Papa hat lecker gekocht, wir haben gebadet und noch etwas gespielt, aber der Kleine war um zehn auch schon wieder müde. Ein sehr erholsamer Tag!

Heute haben der Opa und der Babymops erst drinnen gespielt, weil es regnete. Nach einem ausgiebigen Mittagessen und anschließendem Mittagsschlaf waren sie mit dem Hund draußen, an der Tankstelle schauen und später noch Laufrad fahren. Als ich um halb sechs kam, waren sie seit einer Dreiviertelstunde drinnen und haben gerade im Buch über Trecker gelesen. Ich habe den kleinen Schatz heute sehr vermisst. Morgen muss ich wieder lang arbeiten – es ist nachmittägliches Eltern-Kind-Laternebasteln…

Der Babymops ist wirklich ein Schatz. Heute hat er einen sehr langen Satz gesagt, da habe ich nicht schlecht gestaunt: „Babymops (sein Name natürlich) weiß nicht Kalle Bam-Bam ist!“ Verrückt, oder? 😄 Manchmal habe ich das Gefühl, er wacht morgens auf und kann plötzlich besser sprechen. Es ist irre, ihn zu beobachten! Ich finde das zweite Jahr mit Kind noch tausendmal spannender als das erste!