2 Jahre und 27 Wochen alt

Ihr Lieben, der Babymops ist sage und schreibe schon zweieinhalb Jahre alt! Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

Ich hatte eine wenig arbeitsreiche Woche. 😉 Am Mittwoch habe ich von acht bis zwölf in der Krippe ausgeholfen und anschließend haben wir uns einen schönen Nachmittag gemacht. Ich habe ein neues Buch „Krippenkinder machen Kunst“ und habe daraus sogenannten Magischen Sand hergestellt (Speisestärke und Wasser mit Lebensmittelfarbe). Das Zeug ist der Hammer, weder flüssig noch fest – ein sehr interessantes Erlebnis, auch für mich. Danach sahen unsere Hände aus wie von Schlümpfen. 😄

Draußen haben wir dann noch einen kleinen blinden Vogel beobachtet. Der Babymops war sehr interessiert. Leider hat der Vogel es nicht geschafft und wurde ein paar Tage später von meiner Tante tot im Gebüsch gefunden.

Am Donnerstag hatte ich frei und wir waren mit meiner Schwester und ihrer Maus, dem Hund und dem Papa (der Kleine hat ihn überredet, er ist momentan bei Papa sehr anhänglich) in einen ganz tollen Tierpark gefahren.

Nachmittags gab es Zuhause Kaffee und Kuchen, weil der Lütte zwei geworden ist. Er wurde mit Geschenken überschüttet, das war wirklich krass. Dem Babymops war es dann irgendwann zu viel, sodass wir uns dann zum Hundespaziergang verabschiedet haben. Das war eine schöne Entspannung!

Am Freitag hatte ich auch frei. Ich habe aus dem oben genannten Buch Knete selbst gemacht, die der Babymops auch toll findet. Wir haben schön im Garten gespielt und geknetet. Abends habe ich eine „Kalte Schnauze“ für die Geburtstagsfeier des Papas vorbereitet.

Am Samstag waren der Papa, der Opa und der Babymops vormittags einkaufen, sodass ich in Ruhe putzen konnte. Nach einem kurzen Mittagsschlaf kam um kurz nach drei die Familie vom Papa. Das war tatsächlich sehr schön! Der Babymops liebt seinen Uropa und hat sich sehr gefreut, dass der andere Opa sich mal zu ihm gesetzt und mit ihm gespielt hat. Nachdem sie um sieben gegangen sind (mit dem Papa, der ist ins Kino gefahren), waren wir mit dem Opa mit dem Hund spazieren und haben anschließend im Garten Abendbrot gegessen und noch lange gespielt und drinnen noch lange geknetet.

Am Sonntag haben wir einen tollen Familientag gemacht. Der Babymops ließ den Mittagsschlaf ausfallen.

Am Montag hat der Babymops sich einen schönen Tag mit dem Opa gemacht (obwohl er ihn momentan immer wegscheucht, er will lieber mit dem Papa oder mir alleine sein) und es gab dreieinhalb Stunden Mittagsschlaf. Als ich nachmittags kam, war er gerade mit den Lütten und dem Opa auf den kleinen Treckern unterwegs. Wir haben noch ein bisschen draußen bei ihnen gespielt und abends mit dem Papa gegessen.

Am Dienstag hat der Kleine spät und kurz Mittagsschlaf gemacht und war entsprechend schlecht drauf, weil ich es gewagt habe, ihn zu wecken! Schande auf mein Haupt! Der Nachmittag war dann ziemlich anstrengend, weil er der kleinen Maus gegenüber recht ruppig war, auf dem Spaziergang, den wir alle zusammen gemacht haben, nicht umkehren und zum Essen nach Hause wollte und und und… ich musste mir auch anhören, dass ich eine blöde Mama bin. 😉 Nachdem meine Schwester und ihre Maus dann weg waren, ging es wieder (auch wenn der Kleine traurig war, dass der Papa beim Tennis war) und wir sind um acht zum Kuscheln ins Bett gegangen, wo er um kurz nach neun dann geschlafen hat.

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2 Jahre und 26 Wochen alt

Wir hatten eine schöne, aber sehr kalte Woche! Hier haben wir seit einigen Tagen unter 20 Grad. Ich gebe ehrlich zu, dass ich das Wetter genieße – so große Hitze ist nicht mein Fall.

Am Mittwoch hatten wir nachmittags meine Fußballmannschaft zu Besuch, um den Saisonabschluss beim Grillen zu begießen. Der Babymops war in der Zeit lieber mit meiner Tante und meinem Onkel draußen und später dann bei ihnen drinnen, hat ein bisschen ferngesehen (das hat er bei uns ja gar nicht und findet das dann natürlich spannend) und getobt. Er wollte seine Ruhe vor dem Trubel haben – wie ich früher. 😉

Am Donnerstag hatten die Lütten Spielbesuch und der Kleine war wieder ganz verschossen in das ältere Mädchen. (Er meinte ja auch, er möchte keine jüngeren Geschwister, sondern eine große Schwester haben – ist etwas schwierig einzurichten 😄) Am späten Nachmittag sind wir zur Bücherei gegangen und haben dann den Abend entspannt ausklingen lassen. Der Papa kam auch relativ früh nach Hause, gegen halb neun, aber da der Kleine wieder ein bis zwei Stunden Mittagsschlaf täglich macht, ist er abends auch meist bis zehn wach. Das Einschlafen klappt trotzdem wieder viel besser!

Am Freitag kam ich um kurz vor sechs erst von der Arbeit nach Hause. Der Babymops hatte sehr spät Mittagsschlaf gemacht, sodass er nur eine Dreiviertelstunde wach war, bevor ich kam… meine Tante hatte für alle Pizza selbst gemacht, das war total lecker! Abends waren der Papa, der Kleine und ich noch ganz lange im Garten und haben sogar ein kleiner Lagerfeuer angemacht.

Am Samstag haben wir uns einen herrlich entspannten Tag gemacht, wir waren viel im Garten spielen, einkaufen, es gab einen Mittagsschlaf und wir haben mit allen gegrillt. Ein richtiger Faulenzer-Tag!

Am Sonntag haben wir geputzt und so dies und das erledigt. Nachmittags kamen Freunde der Familie und abends haben wir mit meiner Schwester und ihrer kleinen Familie gegessen.

Am Montag wurde ich von der Arbeit wieder nach Hause geschickt, um Überstunden abzubummeln, musste dann aber nachmittags wieder für ein Elterngespräch hin. Die zwei Stunden mit dem Babymops waren toll! Ich liebe so unverhofft geschenkte Zeit. Er ist dann mittags ohne Probleme wieder zum Opa gegangen, hat Mittagsschlaf gemacht und sich nachmittags gefreut, als ich wieder da war. Abends sind wir mit dem Opa und dem Hund spazieren gegangen und waren im Wald.

Heute habe ich von acht bis zwölf in einer anderen Gruppe (der Krippe nebenan) vertreten, das war auch mal ganz schön. Ich musste aber wieder nachmittags zum Gespräch hin, das war diesmal blöd, weil der Babymops mit mir eingeschlafen ist und ich weg war, als er wieder aufwachte… er war sehr traurig und schwierig aufzuheitern, obwohl der Opa das sonst eigentlich immer schafft. Abends haben wir gespielt und beim Opa mit dem Papa meiner Schwester und ihrer Maus gegessen. Anschließend haben wir den Papa zum Tennis gebracht und sind dann mit dem Hund weiter spazieren gegangen. Der Babymops war ärgerlich mit mir und traurig, weil ich seinen Bagger nicht mitgenommen hatte. Also sind wir nicht auf den Spielplatz, sondern nach Hause gegangen, um hier noch ganz lange im Garten zu spielen. Leider ist er ziemlich weinerlich und empfindlich – ich glaube, er wird krank. 🙁

2 Jahre und 25 Wochen alt – zurück in den Alltag

2 Jahre und 25 Wochen alt – zurück in den Alltag

Seit Sonntag sind wir zurück Zuhause und diese Woche geht schon in die Vollen…

Am Mittwoch und Donnerstag hat der Kleine sehr lange geschlafen und den Tag vor allem am Pool verbracht. Es war sooo heiß, grauenhaft. Und wenn es abends dann draußen kühl wurde, war es dafür im Caravan höllisch stickig. Der Babymops entwickelt momentan einige Ängste, vor der Spülmaschine, lauten Geräuschen und zum Beispiel auch vor Fliegen und anderem Getier, das plötzlich um einen herumsurrt – daher konnten wir auch die Fenster nicht komplett öffnen. Dementsprechend schlecht hat der Kleine die letzten Tage geschlafen, da es einfach zu heiß war und er ja auch extrem schwitzt.

Am Freitag waren wir am See, das war nochmal sehr schön, so am letzten Urlaubstag! Der Babymops hat völlig angstfrei im Wasser geplanscht und ist auch immer wieder absichtlich untergetaucht.

Am Samstag sind wir nach dem Frühstück losgefahren und kamen sehr gut durch – der Kleine wollte ja auch dauernd nach Hause und wir haben gemerkt, dass er Stalldrang hatte! 😄 Um halb vier waren wir in Karlsruhe und haben uns dort einen schönen Nachmittag gemacht.

Die Nacht war für uns Großen dann furchtbar, weil es unglaublich warm war und der Babymops sich extrem breit gemacht hat. Am Sonntag kamen wir auch weitgehend gut durch, obwohl der Kleine recht viel gemeckert hat, er hatte keine Lust mehr auf Autofahren. Wenn ich aber bedenke, welche Quälerei Autofahren bis vor ungefähr einem Jahr noch war, ist das schon ein Traum! Er beschäftigt sich meist wirklich gut mit seinen Fahrzeugen (der Papa hat ihm in Frankreich noch ein Set aus drei Radladern spendiert, mit zwei unterschiedlichen Schaufeln und einem Stemmmeißel 😄) oder lässt sich durch Essen oder Kuscheltiere ablenken. Nachmittags waren wir dann nachmittags noch draußen, haben Kuchen gegessen, im Pool geplanscht, Wäsche aufgehängt… es gab einiges zu tun, aber es hat toll geklappt, weil der Opa netterweise eine Stunde lang den Babymops „übernommen“ hat.

Am Montag musste ich wieder zur Arbeit starten und ich war soooo müde! Die letzten Nächte waren auch für mich der Horror. Der Tag war aber recht angenehm, bloß dass ich – Überraschung! – spontan bis halb sechs bleiben sollte, wegen einer Fachberatung für das gesamte Team. Der Babymops hat den Tag super gewuppt, er war mit dem Laufrad unterwegs, mit dem Hund spazieren, hat gespielt und geschlafen. Ich war sehr froh! Im Urlaub hatte er den Opa häufiger zugunsten des Papas verschmäht, aber er kann wohl gut unterscheiden zwischen Alltag und Urlaub. Abends haben wir uns einfach entspannt und gespielt. Der Papa ist bis heute in Hamburg.

Heute hat der Kleine meine Schwester besucht. Nachmittags nach dem Aufwachen hatte er keine Lust aufs Kinderturnen, daher sind wir entspannt einkaufen gegangen, haben draußen gespielt und unserem Nachbarn beim Arbeiten mit dem Traktor zugeschaut. Abends haben wir mit dem Papa gegessen und waren alle gemeinsam mit dem Hund spazieren.

Satz der Woche: „Happy, das sollst du essen, das ist schööööön gesund! Das gibt Kraft!“ (Als der Hund die an ihn verfütterte Mirabelle wieder ausgespuckt hat) 😄

2 Jahre und 24 Wochen alt #urlaub

Wir sind noch immer im Urlaub – Samstag werden wir, wieder mit Zwischenstopp, nach Hause fahren. Der Babymops hat furchtbares Heimweh und musste an Freitag jeden Tag mindestens einmal weinen und sagen, dass er nach Hause möchte. Es zerreißt mein Herz!

Am Mittwoch waren wir mittags alle zusammen am See. Irgendwann hatte der Babymops keine Lust mehr, weil er müde war, weshalb wir wieder in unser „Schneckenhaus“ (so nennen wir es, weil immer große Schnecken davor herumkriechen 😄) gefahren sind. Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf waren wir abends am Pool.

Am Donnerstag waren wir in Annecy und haben die Stadt angeschaut. Der Kleine war total schlecht drauf, konnte aber mit einem Eis bestochen werden. 😉

Als wir nachmittags wieder Zuhause waren, ist der Ärmste beim Laufradfahren weggerutscht und gestürzt. Schon wieder auf das fast verheilte Kinn! Nun hat er da einen fetten Schnitt drin, der aber auch schon wieder gut verheilt ist. Außerdem wurde er von Mücken zerstochen und kratzt sich diese Stiche dauernd auf.

Am Freitag sind wir sechs Kilometer an dem Bach, der durch das hiesige Dorf fließt, in Richtung Quelle gegangen und haben dann an einer Stelle am Freitag Wasser Pause gemacht. Der Babymops hat auf dem Rückweg in der Trage auf dem Rücken vom Papa geschlafen.

Am Samstag hatte der Papa Geburtstag. Wir haben eine Fahrradtour gemacht und abends Pizza gegessen. Der Babymops fand die Schwäne, die wir bei unserer Rast ganz nah gesehen haben, sehr interessant! Er hat auf der Rückfahrt sehr unbequem im echt schlechten Fahrradsitz geschlafen. Aber was soll man von Leihgaben erwarten?

Am Sonntag waren wir vormittags für das abendliche nachträgliche Geburtstagsgrillen einkaufen. Nachmittags war der Kleine nach einem kurzen Mittagsschlaf mit uns am See und später mit dem Opa spielen und alle hier verfügbaren Gefährte ansehen.

Am Montag waren wir in einem Hochseilkletterpark. Der Babymops ist auch den Kinderparcours gegangen, so mutig! Die Rückfahrt war dann nicht so schön, wir sind mit der Maus meiner Schwester zusammen gefahren, die sehr weinen musste, weshalb auch der Kleine mit den Worten „Sie macht mir Angst!“ geweint hat – obwohl er gut hätte schlafen können. So war er am Nachmittag, als wir um halb vier wieder am Campingplatz waren, ziemlich überdreht, hat aber noch gut bis halb sieben durchgehalten, bis er völlig erschöpft eingeschlafen ist.

Heute haben wir ein paar Stunden auf die Maus aufgepasst, weil meine Schwester und ihr Freund Sightseeing gemacht haben. (Der Babymops hat gesagt: „Sie sollen nicht wegfahren! Ich liebe sie!“ 😍) Wir waren nach dem Frühstück alle zusammen spazieren, die Hitze war sengend! Anschließend wollten wir zum Pool gehen, doch der Babymops war müde, sodass er um viertel vor zwölf schon geschlafen hat. Um viertel nach eins war er wieder wach. Wir haben erst schön gespielt, anschließend war er lange mit dem Opa am Pool, während wir Großen Canasta gespielt haben. Abends haben wir gut gegessen und dann hat der Kleine sich aufgrund der Wärme sehr in den Schlaf gequält.

Ich habe Muskelkater an Bauch und Rippen von gestern im Hochseilgarten! 😄

2 Jahre und 23 Wochen alt #urlaub

2 Jahre und 23 Wochen alt #urlaub

Wir sind gerade im Urlaub im Südosten Frankreichs, in der Nähe von Annecy an einem wunderschönen riesigen See. Vielleicht kennt es hier ja jemand?

Am Mittwoch war der Babymops vormittags beim Opa, während ich beim Optiker war. Nachmittags waren der Kleine und ich bei seinem Kumpel, der vor einem Monat großer Bruder geworden ist, und haben gespielt. Nicht so schön war, dass er beim Stolpern mit dem Kinn gebremst hat, weil er die Arme in die Matschhose gesteckt hatte – es hat ziemlich geblutet und ist immer noch blau. Den Schorf hat er sich leider schon fast vollständig abgepult…

Am Donnerstag war ich vormittags beim Arzt (die freie Woche Zuhause wurde gut genutzt 😉) und er Papa mit dem Babymops nebenan im Schwimmbad. Wieder Zuhause haben wir nachmittags gepackt, während der Kleine sich draußen mit dem Opa und später auch mit dem Papa beschäftigt hat, und abends haben wir gemeinsam mit meiner Tante und meinem Onkel gegessen.

Am Freitag sind wir entspannt nach dem Frühstück gegen zehn losgefahren Richtung Karlsruhe, wo wir einen Zwischenstopp einlegten.

Die Fahrt war leider nicht so toll. Der Babymops hat dauernd gejammert, er möchte lieber nach Hause, hat sich abgeschnallt, geweint, wollte gar nichts… wir haben etwa sieben statt fünf Stunden gebraucht, weil wir so oft Pausen einlegen mussten. In Karlsruhe angekommen, waren wir dann in einem sehr süßen kleinen Hotel, ein Familienbetrieb, und der Besitzer war wahnsinnig lieb und zugewandt zum Kleinen! Wir waren dort schön spazieren und haben lecker auf unserem Zimmer gegessen – wir freuen uns schon auf unseren Aufenthalt nächsten Samstag auf der Rückfahrt!

Die Nacht war erstaunlich gut, aber der Babymops hatte wie erwartet keine Lust, nochmal lange Auto zu fahren. Wenigstens schlief er kurz vor der Schweizer Grenze ein, verschlief den Stau dort und die ersten paar Kilometer in der Schweiz. Dann hatte er aber gar keinen Bock mehr. Wir mussten zwei Pausen direkt hintereinander einlegen (eine davon in einer Nothaltebucht auf der Autobahn…) und kamen nicht so gut voran. Endlich in Frankreich angekommen, wurde das Wetter furchtbar, es hat wie aus Eimern geschüttet. Kurz nach uns ist auch mein Vater auf dem Campingplatz angekommen, wo wir zwei Caravane gemietet haben. Wir haben alles ausgeladen und waren abends, als das Wetter besser wurde, mit dem Hund spazieren und haben uns umgeschaut. Der Babymops hat natürlich sofort den kleinen Trecker entdeckt! 😄

Am Sonntag waren wir spazieren, der Babymops hat einen großen Bach erkundet, wir waren im Pool und nach einem kurzen Mittagsschlaf auf dem Spielplatz. Dort ist der Kleine wie ein Wilder geklettert und getobt. Als wir abends zurück zu unserem Häuschen wollten, hat er total getobt und wir mussten ihn gegen seinen Widerstand schleppen. Das war furchtbar, er war total müde, jeder rationale Gedanke ging nicht mehr in seinen Kopf. Wieder im Häuschen, haben wir nach einer kurzen Kuschel-Still-Erholungspause Abendbrot gegessen und später geschlafen.

Am Montag waren wir nach dem Frühstück auf dem Markt und anschließend an diesem wundervollen See, der dem Babymops auch sehr gut gefallen hat. Wieder zurück, kamen dann bald auch meine Schwester mit ihrem Freund und ihrer Maus. Am späten Nachmittag waren wir beim Pool, wo der Babymops wieder unter Tränen und starker Gegenwehr nicht weg wollte. Zurück im Häuschen hat er aber auch nur noch geschlafen. Apropos: unglaublich, wie breit sich ein so kleiner Mensch machen kann!

Heute sind wir nach dem Frühstück mit den Autos hoch in die Berge gefahren und dann 200 Höhenmeter auf eine Alm gewandert. Ich hatte den Babymops auf dem Rücken in der Trage, irgendwann schlief er – das war vielleicht anstrengend!! Aber dann auch sehr schön, dort zu sein. Der Babymops fand die Kühe toll und auch das Wandern auf dem Rückweg über Stock Stein. Zurück auf dem Campingplatz war es dann furchtbar schwül, sodass wir alle noch zum Pool gegangen sind. Irgendwann war dem Kleinen dann kalt (aber er liebt das Planschen und Toben im Wasser), wir sind zurück, haben geduscht, gespielt, Abendbrot gegessen und wieder gespielt. Nun schläft er seit etwa neun Uhr.

Wir freuen uns alle schon auf die nächsten Tage und sind gespannt, was sie uns bringen werden!

2 Jahre und 22 Wochen alt

Wir hatten eine schöne Woche mit einer wichtigen Entscheidung: der Mittagsschlaf wird gestrichen bzw. deutlich eingeschränkt. Wenn der Babymops bis 13 Uhr nicht schläft, muss er bis abends durchhalten; wenn er schläft, muss er bis 14 Uhr geweckt werden. Es hat auch besser als erwartet funktioniert. Ich muss sagen, ich staune, dass er keinen Mittagsschlaf mehr braucht, da er eine ziemliche Schlafmaus war! Doch sein Schlafbedarf hat sich reduziert in den letzten Wochen, wie man am sehr späten Einschlafen sehen konnte. Es hat alles seine Vor- und Nachteile. 😉

Am Mittwoch hat der Kleine keinen Mittagsschlaf gemacht. Ich musste ja bis 15 Uhr arbeiten und wir haben nachmittags wenig gemacht. Um halb sechs sind wir zum Essen nach drinnen gegangen, doch der Babymops war so müde, dass er furchtbar weinen musste: er wollte draußen mit dem Wasserschlauch spielen, dann doch nicht, dann doch alleine raus, dann rein, dann doch nicht. Alles blöd. Der Opa hat ihn dann angeschnauzt, woraufhin ich ihn angeschnauzt habe – alles in allem war es eine nicht so schöne Situation! 🙈 Wir lagen dann vor sechs Uhr ohne Abendessen im Bett.

Am Donnerstag waren wir nachmittags in der Bücherei, wo eine ältere Frau vorgelesen hat. Anfangs waren acht Kinder da, am Ende des zweiten Buches noch drei – der Babymops eines davon. Ich war so stolz, dass er mit seinen zwei Jahren eine halbe Stunde interessiert zugehört und am Ende mit zwei Fünfjährigen dort gesessen hat, während die anderen, die älter als er und schon Kindergartenkinder waren, das Zuhören nicht mehr ausgehalten haben!!

Am Freitag war der Babymops vormittags mit dem Opa bei meiner Schwester.

Nachmittags kamen sie dann auch zu uns, weil meine Tante für alle gekocht hat. Der Nachmittag war sehr entspannt, weil die Lütten nicht da waren – die sind ja nur am Streiten und Heulen, mega anstrengend…

Am Samstag wollte der Kleine gerne seine Großeltern besuchen. Wir sind mittags losgefahren, sodass er im Auto einen kurzen Mittagsschlaf machen konnte. Es war ein schöner Nachmittag. Abends haben wir allein bei uns gegessen, obwohl draußen gegrillt wurde, aber wir brauchten mal unsere Ruhe. 😄 Lustig war es, als der Kleine einen arabischen Fluch geäußert hat, mit der Frage hinterher: „Wer sagt das immer?“ Ja, wer wohl? 😉 Leider kam der Babymops abends ganz schlecht in den Schlaf, obwohl er nur eineinhalb Stunden Mittagsschlaf gemacht hatte und um zwei geweckt wurde…

Am Sonntag waren wir mit dem Papa Fahrrad fahren und der Kleine ist dabei eingeschlafen, hat er im Fahrradsitz nur eine Dreiviertelstunde geschlafen. Im Anschluss sind wir zusammen mit dem Opa lecker essen gefahren und haben später noch meine Schwester besucht. Das war insgesamt ein sehr schöner Tag!

Am Montag war der Babymops mit dem Papa draußen, während ich geputzt habe. Anschließend haben wir mit den Lütten und alleine draußen gespielt und er und ich haben unsere Fußnägel lackiert. 😄

Am frühen Nachmittag kam eine Freundin von mir (der Papa war zu einem Freund gefahren) und wir haben einen Fahrradausflug in den Wald gemacht. Nachmittags gab es Eis und Kuchen.

Heute waren wir morgens beim Zahnarzt, später einkaufen, dann draußen. Als wir los mussten, den Papa mit einem zweiten Auto zur Autowerkstatt bringen, damit er wieder zurückkommen konnte, hat der Babymops einen schlimmen Aufstand gemacht, weil er weiter schaukeln wollte, hat sich so steif gemacht, dass wir ihn kaum herausholen konnten, hat sich festgehalten, geweint, geschrien… es war schrecklich. Auf der Autofahrt hat er dann weiter geweint und gewimmert und gesagt: „Ich will nach Hause… niemand bringt mich nach Hause.“ Ich hätte fast mitgeweint!! 🙁 Der Tag war dann aber trotzdem schön. Beim Autocenter war eine Spielecke, danach haben wir lecker gegessen, draußen gespielt und uns ausgiebig Trecker angeschaut, waren einkaufen und hatten Besuch von meiner Schwester und ihrer Maus.

Die Lütten sind momentan wirklich unerträglich. Heute wurde der Kleine von ihnen geschubst und angeschrien, kneifen und Sachen wegnehmen ist auch hoch im Kurs… Trotzdem mag er sie super gerne, doch gestern hatte er wohl einen schlimmen Traum, jedenfalls hat er geweint, geschrien und um sich geschlagen und dabei den Namen der Lütten gesagt…

Satz des Tages: „Mama, du sollst mich nicht anschnauzen, du dumme Ziege!“ 😳😂🙈 (Weil ich ihm gesagt habe, er darf sich NICHT während der Fahrt abschnallen, was er leider kann)

2 Jahre und 21 Wochen alt

Wir hatten eine schöne Woche. Leider ist das Einschlafen abends echt eine Katastrophe, der Kleine kommt einfach nicht in den Schlaf und wühlt sich mit geschlossenen Augen durch das Bett, meckert zwischendurch, möchte dann etwas trinken, Pipi machen, stillen, etwas lesen… eigentlich müssten wir den Mittagsschlaf streichen oder ihn früher wecken, das endet allerdings auch oft nicht gut. Wecken ist ganz schlimm.

Am Mittwoch musste ich spontan von acht bis drei arbeiten. Da auf der Arbeit so viele gefehlt haben, durfte ich alleine nur zehn Kinder aufnehmen und betreuen. Der Unmut der Eltern war unglaublich groß, bei mir aber natürlich an der falschen Adresse abgeladen. Mir ging es damit überhaupt nicht gut, aber ich kann es ja leider auch nicht ändern… den Nachmittag haben wir dann jedenfalls ganz entspannt genossen, das brauchte ich auch.

Am Donnerstag waren wir den ganzen Tag bei meiner Schwester. Der Kleine hat dort Mittagsschlaf gemacht, wir waren im Stadtwald spazieren und haben gebacken und Kuchen gegessen. Der kleine Ausflug in den Wald hat dem Babymops total gut gefallen. Er ist einen Hügel hoch und herunter gelaufen, hat Holz bearbeitet und ist ins Unterholz gekrochen.

Abends gab es leckeres Essen mit meinem Vater.

Am Freitag war meine Schwester mit ihrer Maus bei uns. Wir waren fast den ganzen Tag draußen. Leider war ich ziemlich schlapp, da ich seit einigen Tagen eine Erkältung mit mir herumschleppe. Deshalb war ich nachmittags nach unserem Mittagsschlaf nicht mit auf dem Schützenfest. Der Kleine hatte aber sehr viel Spaß! Abends haben wir uns noch Fotoalben angeschaut und darüber gesprochen – was der Babymops sagt, ist so süß und witzig! Über sich und seine Cousine, wie sie kuscheln: „Ist das niedlich!“ Und über seine Cousine: „Ist das eine süße Maus!“ ❤️

Am Samstag sind wir vormittags ins nächste Dorf gefahren, wo der Papa sich ein neues Fahrrad gekauft hat, und haben dort mit ihm ein Eis gegessen und waren auf dem Spielplatz. Auf dem Rückweg ist der Babymops eingeschlafen und hat eine Stunde geschlafen. Anschließen waren wir wieder auf dem Schützenfest und haben jede Menge Fahrchips verbraucht. Abends haben alle zusammen gegessen.

Am Sonntag war der Schützenausmarsch, an dem wir in unseren „Funktionen“ als Kassenwart (der Papa), Pressewartin und Fußballspielerin (ich) und Mitglieder beim Kinderturnen (wir alle) teilgenommen haben. Leider war es den Babymops viel zu viel, und als dann noch drei Salutschüsse abgefeuert wurden, haben wir uns dazu entschlossen, zum Schützenfest zurück und dann nach Hause zu gehen. Dort haben wir noch das Kinderkarussell, das Kettenkarussell und den Autoscooter unsicher gemacht (Autoscooter fand der Babymops am besten, für den Papa war es gar nicht so einfach, so zu lenken, dass er den ganzen rammenden Idioten ausweichen konnte). Wieder Zuhause haben wir das Planschbecken herausgeholt und der Babymops und die Lütten haben sich abgekühlt. Abends kam er – dank ausgefallenen Mittagsschlafs – früh ins Bett, war aber unruhig.

Am Montag hat der Babymops mit dem Opa meine Schwester besucht, war dort im Garten, wieder Zuhause mit dem Fahrrad unterwegs und hat schließlich von zwei bis viertel nach vier geschlafen. Ich kam mit Kopfschmerzen früher von der Arbeit. Wir haben uns einen entspannten Nachmittag gemacht, waren mit dem Hund spazieren, haben leckeres Abendbrot gegessen und uns wieder die Fotoalben angeschaut. Das Einschlafen war aber schrecklich schwer – von halb neun bis halb elf hat er sich gequält, obwohl er wirklich müde war…

Heute hatte der Babymops mit dem Opa einen schönen Vormittag. Er war beim Bäcker und hat einen „Kinder-Cappuccino“ (aufgeschäumte Milch) für sich und Cappuccino für den Opa bestellt. Nach dem Mittagsschlaf von halb zwölf bis viertel nach drei waren wir beim Kinderturnen. Das war aber blöd ohne den Papa, der ausnahmsweise mal einen Termin hatte, sodass wir nach einer Viertelstunde wieder gegangen sind. Wir waren auf dem Spielplatz, dann in der Praxis (der Kleine wollte „eine Tüte“, also Gummibärchen haben) und anschließend einkaufen. Das war alles total schön! Als wir nach Hause kamen, musste der Babymops die neue Schaukel, eine Brettschaukel für ältere Kinder ausprobieren. Beim Kinderturnen gibt es auch so eine und dort macht er es richtig toll. Ich habe ihm gesagt, er muss sich gut festhalten, und habe ihm ganz leicht Anschwung gegeben und stand direkt daneben. Er hat sich aber so gefreut, dass er gezappelt und das Gleichgewicht verloren hat. Der Sturz sah ziemlich übel aus! Genau auf den Kopf über der Schläfe. Gott sei Dank ist unter der Schaukel ziemlich dichtes Gras, aber es tat sicherlich trotzdem weh… da der Kleine sich aber schnell beruhigt und keine Ausfallerscheinungen gezeigt hat, haben wir nichts weiter unternommen. Leider war dann noch weiter der Wurm im Abend drin: nach einem leckeren Abendessen und einer gemütlichen Sitzung auf dem Töpfchen sind wir beim Zubettgehen mit Kopf und Knie zusammengekracht. Sein armer Kopf hat ziemlich gescheppert. Dann war der Babymops so fertig, dass er nicht mal mehr lesen wollte. Trotzdem hat es eine Stunde gedauert, bis er einschlafen konnte. Er schafft es einfach nicht, über die Schwelle zum richtigen Schlaf zu gehen! Die Augen sind immer wieder zu und er will auch wirklich schlafen, aber packt es nicht. Das stört ihn auch selbst, das merke ich. Ich frage ab, was los ist, wenn er mal wieder jammert und strampelt. Pipi, trinken, stillen, zu warm, zu kalt, Schmerzen? Oder kann er nicht schlafen?

Kennt das jemand von euch, ist das normal in dem Alter?